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6 Trends in der Weiterbildung

6 Trends in der Weiterbildung

Die Arbeitswelt wandelt sich. Alles wird digitaler und damit rasanter und schneller. Mit jeder neuen digitalen Anwendung verändern sich Arbeitsinhalte. Das lässt den Bedarf an betrieblicher Weiterbildung steigen. In Unternehmen setzt das ein gutes Weiterbildungsmanagement voraus. Mit der richtigen Strategie und der passenden HR Software lassen sich die daraus resultierenden 7 Trends in der betrieblichen Weiterbildung aber meistern.

Trend 1: Bedarf an Weiterbildung nimmt zu

Die Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2018″ der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) belegt: Die Halbwertszeit von Wissen hat in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Dies ist die Überzeugung von 82 Prozent der 300 befragten Personalverantwortlichen. „Nie zuvor verloren erworbene Qualifikationen und Erfahrungswissen so schnell an Bedeutung“, wird Maziar Arsalan, Geschäftsführer der SGD, in den Medien zitiert.

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Auslöser dieses Trends ist die Digitalisierung: Immer mehr Routinetätigkeiten werden von Maschinen oder Computern übernommen, sodass sich der einzelne Arbeitnehmer zunehmend auf andere, komplexere Tätigkeiten konzentriert. Das geschieht immer schneller. Und so wandeln sich Arbeitsinhalte aktuell in einem nie gekannten Tempo. Die Konsequenz: Reichten früher ein Studium und wenige Fortbildungen, um im Arbeitsleben zu bestehen, müssen Arbeitnehmer im Digitalzeitalter sich an kontinuierliches Lernen gewöhnen.

Trend 2: Neues Knowhow und Kompetenzen für die neue Arbeitswelt

Bei der betrieblichen Weiterbildung steht aber nicht mehr allein das kontinuierliche Auffrischen von berufsrelevantem Wissen  im Mittelpunkt. Auch die Vermittlung von Soft Skills steht auf der Agenda ganz weit oben. Denn auch in diesem Bereich ist eine andere Expertise gefragt als noch vor ein paar Jahren. Der Ausbau von kreativem Denken sowie die Fähigkeit zur schnellen Informationsverarbeitung und Datenselektion sind laut der SGD-Erhebung zum Beispiel besonders wichtig.

Als ähnlich dringlich schätzen die befragten Personaler die Schulung der folgenden Skills ein:

  • Abstraktionsfähigkeit (85 Prozent)
  • Beratungskompetenz (82 Prozent)
  • Know-how im Projekt- und Prozessmanagement (81 Prozent)
  • Soziale, kommunikative und interkulturelle Fähigkeiten (79 Prozent)

Last but not Least nimmt auch digitales Anwenderwissen einen wesentlichen Punkt auf der Weiterbildungsagenda der Zukunft ein. Immerhin jagt in modernen betrieblichen IT-Infrastrukturen ein Upgrade das nächste. Hier gilt es am Ball zu bleiben.

Trend 3: Lebenslanges Lernen als Teil der Unternehmenskultur

Und noch etwas ist anders geworden. Da Wissen schneller veraltet, muss es heute viel zielgerichteter und individueller vermittelt werden als früher. Sobald sich eine Wissenslücke auftut, sollte sie auch schon wieder mit der passenden Weiterbildung ausgefüllt werden. Unnützes zusätzliches Wissen lenkt hier nur ab und verzögert den gewünschten Effekt.

Um bestehende Weiterbildungs-Bedarfe allerdings konsequent im Blick zu haben, müssten diese über regelmäßiges Feedback identifiziert und in den eigenen Weiterbildungsangeboten stärker berücksichtigt werden. Doch hier hinken Unternehmen laut des „Tendmonitors Weiterbildung“ der HHL Leipzig Graduate School of Management, des Stifterverbands sowie der E-Learning-Anbieter Lecturio noch stark hinterher.

Dabei ließe sich auch hier alles ganz leicht per Knopfdruck steuern. Mit einer Performance Management Software lassen sich vorhandene Kompetenzen spielend leicht beurteilen. Das Tool ordnet den einzelnen Rollen und Funktionen im Unternehmen die benötigten Anforderungen zu. Per Knopfdruck lässt sich ein Soll-Ist-Abgleich mit den im System hinterlegten Kompetenzen des Stelleninhabers machen. Eruierte Defizite können nun durch gezielte Weiterbildungsangebote ausgeglichen werden.

 Trend 4: Neue Formen des Lernens

Abgesehen davon erfordert die neue Arbeitswelt passgenauere Lernformen für einzelne Mitarbeiter. Je genauer diese dem individuellen Lernverhalten eines Angestellten Rechnung tragen, umso besser. Umso langfristiger „speichert“ er das neu erworbene Wissen. Auch hier kann eine HR-Software gute Dienste leisten.

Ein Tool zum Seminarmanagement ermöglicht es Mitarbeitern zum Beispiel, sich via Employee-Self-Service (ESS) über Weiterbildungsformen und -angebote zu informieren, die von einem Arbeitgeber angeboten werden und sich selbst anzumelden. So findet jeder das zu ihm passende Lernmodul.

Trend 5: Neue Lernmedien und -Formate

Dank der Digitalisierung steht Mitarbeitern zusätzlich zur klassischen Weiterbildung heutzutage eine Vielzahl an Lernmedien und -formaten zur Verfügung, die je nach Vorliebe konsumiert werden können:

  • Web Based Trainings
  • Videos
  • E-Books
  • Audiodateien
  • Online-Campus
  • Live-Webinare
  • Printunterlagen
  • Apps

Arbeitgeber haben den Bedarf für ein agileres Seminarangebot und -management auch erkannt. Laut der SGD-Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2018“ wollen 86 Prozent der Personaler Mitarbeitern frei wählbare Lernmethoden und -medien anbieten. 83 Prozent setzen auf flexibel zusammenstellbare Inhalte. Auch das vernetzte Lernen mit anderen und die Möglichkeit, eine Weiterbildung für kürzere oder längere Zeit zu unterbrechen, machen laut 82 Prozent der Befragten Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter attraktiv.

 Allerdings stecken Digitale Weiterbildungsangebote als Ergänzung zu klassischen intern oder extern organisierten Präsenzseminare noch in den Kinderschuhen. Der durchschnittliche Nutzungsgrad von E-Learning-Angeboten in der betrieblichen Weiterbildung ist zum Beispiel insbesondere bei KMU noch sehr gering. Hier zeichnet sich in den nächsten Jahren ein erheblicher Nachholbedarf ab.

Trend 6: Erfolgskontrolle von Weiterbildungsmaßnahmen gehört nicht zum Standard

Um aus der Vielzahl der Angebote die erfolgreichsten auswählen zu können, müssen Unternehmen Erfolgskontrollen in der Weiterbildung vornehmen. Nur so haben sie einen Einblick in die direkten Wirkungen der Weiterbildungsaktivitäten ihrer Mitarbeiter. Allerdings verzichtet jedes zweite Unternehmen auf ein dezidiertes Bildungscontrolling. Damit entgeht vielen die Chance, die betriebliche Weiterbildung individueller und effizienter auszurichten.

Dabei könnte auch hier die Digitalisierung dazu beitragen, dass die Effekte einzelner Weiterbildungsangebote schnell gemessen werden. Mit einem Seminarmanagement-Tool lassen sich zum Beispiel nicht nur Kostenanalysen unkompliziert ermitteln. Auch die inhaltliche Qualität der Maßnahmen lässt sich mit im System hinterlegten Trainingsbeurteilungen leicht überwachen. Mitarbeiter füllen direkt nach der jeweiligen Maßnahme einfach einen digitalen Evaluationsbogen aus. Fertig. Und HR erlebt auf diese Weise im Bildungscontrolling keine kostspieligen Überraschungen, die keinen Effekt haben.

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Fazit: Die Ergebnisse verschiedener Studien zeigen, dass sich viele Unternehmen in den nächsten Jahren mit der Implementierung und Verknüpfung verschiedener Weiterbildungsformate beschäftigen müssen. Darüber hinaus steht die Individualisierung der Weiterbildungsaktivitäten auf der Agenda, um für den jeweiligen Mitarbeiter in seinem spezifischen Arbeitsumfeld ein optimales Weiterbildungsangebot zu entwickeln. Ein Weiterbildungsangebot „von der Stange“ rückt damit immer mehr in den Hintergrund. Das bringt viele neue Aufgaben im Weiterbildungsmanagement mit sich. Doch diese lassen sich an verschiedenen Stellen mit passgenauen HR-Software-Anwendungen problemlos bewältigen.

 


 

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Über den Autor

Sonja Dietz

Sonja Dietz, Jahrgang 1977, ist Journalistin und Social-Media-Redakteurin. Die studierte Germanistin verfügt über eine vertiefte Expertise im Bereich Human Ressources. Sie erstellt Fachartikel, entwickelt Strategien zum zielgruppengerechten Aufbau firmeneigener Social Media-Kanäle und befüllt diese mit passgenauem Content. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt.

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