Digitales Lernen: Erobern Sie neue Lernwelten

Digitales Lernen: Erobern Sie neue Lernwelten

Um das Thema lebenslanges Lernen kommen Unternehmen nicht mehr herum. Nie veraltete Wissen schneller als heute. Der Grund: Die Arbeitswelt wird immer komplexer. Dadurch ist Lernen für Mitarbeiter zum Muss geworden. Beim Erwerb von neuem Wissen kann moderne HR Software unterstützen. Stichwort: Digitales Lernen. Willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Haben Sie schon einmal von einem Mooc’sWiseMapping, Learning-Cards oder Serious Games gehört? Noch nicht? Sollten Sie aber. Denn diese digitalen Lerntools können Ihre Mitarbeiter dabei unterstützen, ihr Wissen stets taufrisch zu halten.

Digitales Lernen: So geht lebenslanges Lernen

Und das ist wichtig in einer Arbeitswelt, in der es zunehmend mehr auf Innovationen ankommt, um sich vom Wettbewerb abzuheben: Innovationen gelingen nun einmal am besten, wenn das Know-how der eigenen Mannschaft stets auf dem neuesten Stand ist.

Die gute Nachricht: Die Tools unterstützen nicht nur beim Erbwerb und Austausch von Wissen, sie fördern auch eine Lernkultur, in der Mitarbeiter Spaß an neuen Erkenntnissen haben. Wer sagt schließlich, dass Lernen immer nur öde sein muss?

Es gibt bereits zahlreiche Tools und Anwendungen, die digitales Lernen unterstützen. Die folgenden Abschnitte sollen einen ersten groben Überblick über die einzelnen Tools liefern, die übrigens problemlos in die Talent Management Strategie eines Unternehmens eingebaut werden können. Aber genug der Worte. Schauen wir uns die Tools einmal genauer an.

Digitales Lernen: Massive Open Online Course (MOOC)

Die Abkürzung MOOC steht für Massive Open Online Course und bezeichnet eine spezielle Form von Onlinekursen mit einer theoretisch unbegrenzten Teilnehmerzahl.

HR-Software Vergleich UP

MOOCs kombinieren Videos, Lesematerial und Problemstellungen mit Foren, in denen Lehrende und Lernende miteinander kommunizieren und Gemeinschaften bilden können.

Online Learning Community

Die Kommunikation über soziale Netzwerke hat sich als eine Form des informellen Lernens inzwischen etabliert. Das „Social Learning“ umfasst den informellen, selbstorganisierten und vernetzten Austausch. Ziel ist es, Informationen zu einem bestimmten Thema zu teilen und zu vermitteln, Interessen zu vertiefen und eigene Erfahrungen mit anderen zu teilen.

Solche „Online Learning Communitys“, die allen, unabhängig von ihrem Arbeitsplatz, ihrer Ausbildung und ihrer gesellschaftlichen Zugehörigkeit, offen stehen, können sich zu einer bedeutenden Form der Weiterbildung entwickeln.

WiseMapping und Learning-Cards

Eine „Online Learning Community“ kommuniziert nicht zwangsweise über die klassischen sozialen Netzwerke, sondern bedient sich auch anderer, technologischer Werkzeuge. Dazu gehören zum Beispiel „WiseMapping“ und „Learning-Cards“.

„WiseMapping“ ist ein Open Source Tool und steht als Beispiel für Technologien, die zur Erstellung visueller „Mindmaps“ oder „Wissens-Netze“ dienen. Sie können in Internetseiten, Blogs oder Dokumente eingebunden werden.

Die Möglichkeit, Maps gemeinsam mit anderen zu bearbeiten und zu exportieren, macht die Anwendung optimal für kollaboratives Lernen.

„Learning Cards“ bauen hingegen auf herkömmlichem Lernen mittels Karteikarten auf. Die Nutzer erstellen eigene virtuelle Karteikarten, die sie mit anderen teilen können. So entsteht ein großer Pool an Wissenskarten zu den unterschiedlichsten Themen.

Serious Games und Gamification

Spielen und Lernen schließen sich nicht aus. Lernen darf Spaß machen, auch in der Weiterbildung. Spielerische Komponenten beim Lernen werden deshalb immer beliebter.

Die Angebote auf dem Markt erstrecken sich von kommerziellen Produkten für die unternehmerische Weiterbildung bis hin zu offenen Angeboten im Bereich der politischen Bildung.

Die technologische Hürde, Spiele herzustellen, ist weiterhin groß und deshalb bleiben die Perspektiven für Games als offenes Format für kollaboratives Lernen eher eingeschränkt.

E-Learning Software im Vergleich - Hr Software Vergleich(© Syda Productions/Fotolia)


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Kategorien: Fachbeiträge

Über den Autor

Sonja Dietz

Sonja Dietz, Jahrgang 1977, ist Journalistin und Social-Media-Redakteurin. Die studierte Germanistin verfügt über eine vertiefte Expertise im Bereich Human Ressources. Sie erstellt Fachartikel, entwickelt Strategien zum zielgruppengerechten Aufbau firmeneigener Social Media-Kanäle und befüllt diese mit passgenauem Content. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt.

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