Employee Experience: Welchen Einfluss eine HR Software auf sie hat

Employee Experience: Welchen Einfluss eine HR Software auf sie hat

Studien belegen: Angestellte mit einer unvergleichlichen Employee Experience, kurz EX, sind loyaler, engagierter und motivierter. Arbeitgeber reagieren auch darauf – indem sie ihre Arbeitsstätten in moderne, loungeähnliche Wohlfühloasen umbauen. Das ist aber nur die halbe Miete für eine gute Employee Experience. Unternehmen sollten nicht übersehen, dass auch eine passgenaue HR Software einen ganz wesentlichen Beitrag für eine bessere EX leisten kann.

Employee Experience – was ist das? Eine Definition.

Employee Experience – unter diesen Begriff fallen alle Erfahrungen, die ein Mitarbeiter mit einem Unternehmen macht. Studien belegen: Diese sollten möglichst positiv ausfallen. Umso größer ist die Chance, dass sich Mitarbeiter gebunden fühlen und die Fluktuation im Unternehmen möglichst gering ist. Eine von ihnen kommt aus dem Hause Citrix.

Die Ergebnisse im Überblick:

  • 41 Prozent der Befragten glauben, dass eine gute Employee Experience mit einem gesteigerten Engagement der Mitarbeiter einher geht.
  • 29 Prozent der Studienteilnehmer bestätigen eine verbesserte Mitarbeiterloyalität.
  • Außerdem steigen mit einer optimalen Employee Experience die Produktivität (37 Prozent) und die Kundenzufriedenheit (38 Prozent).

Employee Experience: Schritte, um sie zu verbessern

Dem tragen viele Arbeitgeber inzwischen auch Rechnung. Und so wird Arbeiten im New Work Zeitalter immer bunter. Längst nicht mehr nur im Silicon Valley sehen Meetingräume oder Büros inzwischen aus wie Mottoräume: Von der Urwaldoase bis hin zum Fantasy-Raum ist alles möglich. Hauptsache, die Mitarbeiter fühlen sich wohl.

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Bitte nicht falsch verstehen: All das ist schön und gut. In Sachen Employee Experience geht es aber um mehr als nur äußerliche Gimmicks wie die Lümmelecke im Büro, den Tischkicker oder den täglichen Obstkorb. Es geht um ein ganzheitliches und positives Arbeitsklima.

Employee Experience und Technik – kein Gegensatzpaar 

Und damit ist die Verbesserung der Employee Experience im weitesten Sinne auch ein technisches Thema. Das Arbeitsklima steht und fällt zum Beispiel mit den technischen Arbeitsgeräten, die ein Mitarbeiter für die Erledigung seiner Aufgaben vorfindet. Je performanter diese sind, umso effektiver kann er seine To do’s erledigen und muss nicht minutenlang zusehen, wie sich mal wieder die verhasste Eieruhr auf dem Monitor dreht.

Das Thema Employee Experience steht und fällt aber auch mit guten HR Services. Und auch das ist unter anderem ein technisches Thema. Denn optimale HR Services stehen und fallen mit der richtigen HR Software. Sie macht alles effizienter und transparenter. Das betrifft etwa die Auswahl passgenauer Personalentwicklungsangebote, eine optimale Nachfolgeplanung, schnelle Prozesse bei der Bearbeitung von Urlaubs- oder Mutterschutzanträgen und, und, und.

In welchen Bereichen HR Software unterstützt

Mit einer Talent-Management-Software können Personalverantwortliche zum Beispiel den Karriereweg eines Mitarbeiters ab Tag eins seiner Anstellung planen. Mithilfe zuverlässiger Analyse-Tools können sie zum Beispiel künftige Führungspersönlichkeiten erkennen und gezielt entwickeln. Auf Knopfdruck lässt sich auch die Weiterbildung eines Mitarbeiters steuern. Die Software schlägt passgenaue Qualifizierungsmaßnahmen vor, die dem Mitarbeiter mit einem Mausklick angeboten werden können. Dieser muss nun nur noch auswählen.

Aber auch Mitarbeiterziele lassen sich in einer solchen Software festlegen und bei Bedarf anpassen. Über eine Talent-Management-Software haben Mitarbeiter über einen persönlichen Login immer einen transparenten Einblick in ihre individuellen Prozesse und haben das Gefühl, dass sie von ihrem Arbeitgeber in der eigenen Karriereplanung perfekt unterstützt werden. Der Effekt: Die Bindung wächst.

Personalmanagement Software: reibungslose HR Prozesse

Eine Personalmanagement Software sorgt dagegen für reibungslose HR Prozesse. Zum Beispiel über integrierte Self Service Anwendungen. Das Prinzip: Mitarbeiter können verschiedene Aktionen selbst anstoßen: Urlaub beantragen, Weiterbildungsanträge oder Anträge für den Mutterschutz stellen.

Die Software leitet den Antrag direkt an den zuständigen HR-Mitarbeiter weiter und signalisiert, dass eine neue Aufgabe zur Bearbeitung aussteht. Reagiert der Ansprechpartner nicht, erinnert sie ihn daran. Gleichzeitig erhält der Antragsteller eine automatisierte E-Mail, in der der weitere Prozessablauf erklärt wird. Bei Bedarf sind weitere Formulare zum Ausfüllen angehängt oder eine Checkliste über notwendige Bescheinigungen, die nun eingeholt werden müssen. Über ein Chatmodul kann der Mitarbeiter jederzeit seinen HR Servicepartner für Rückfragen kontaktieren. Das ermöglicht schnelle, transparente und reibungslose Prozesse und sorgt für Zufriedenheit.

Den kompletten Mitarbeiterlebenszyklus managen

Grundsätzlich lässt sich mit einer HR Software der komplette Mitarbeiterlebenszyklus managen – vom Eintritt bis zum Austritt. Dafür sorgen Module, die HR-Mitarbeiter passgenau zu den Abläufen in ihrem Betrieb auswählen können. Doch damit stehen sie vor einer erheblichen Herausforderung: Die Zahl der Angebote ist in den letzten Jahren explosionsartig angewachsen. Der Markt ist extrem zerklüftet und damit sehr unüberschaubar geworden. Viele HR-Experten fühlen sich daher schlichtweg überfordert, das richtige Tool auszuwählen.

Zumal sich viele HR Software Anbieter auf ihren Homepages sehr technisch geben und mit Fachbegriffen nur um sich werfen, die mit HR eigentlich nicht allzu viel zu tun haben. Nicht jeder weiß zum Beispiel, was hinter Begrifflichkeiten wie Targeting oder Matching steckt.

Auswahl der richtigen HR Software

Aber keine Sorge: Es gibt Lösungen für das Problem. Laut der zitierten Citrix Studie sorgen inzwischen mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Unternehmen für einen besseren Austausch zwischen der hauseigenen IT-Abteilung und der HR-Abteilung. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Betriebe hat Experten eingestellt, die Erfahrung in beiden Welten haben und Brücken zwischen der IT und der HR bauen.

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Allerdings kommt es immer wieder vor, dass IT und HR nicht die gleiche Sprache sprechen. Jeder ist in seinen Fachtermini verhaftet und weiß nicht, was der andere meint. In einem solchen Fall helfen unabhängige Vergleichsportale. Sie kennen die Vorzüge der einzelnen Anbieter und können diese in eine Sprache übersetzen, die für HR-Anwender verständlich sind. Dann klappt’s mit der richtigen Software. Versprochen.

Sie wollen sich über die Möglichkeiten informieren, die Ihnen eine HR Software bietet? Wir beraten Sie gerne! Nehmen Sie Kontakt auf. 

 

Über den Autor

Sonja Dietz

Sonja Dietz, Jahrgang 1977, ist Journalistin und Social-Media-Redakteurin. Die studierte Germanistin verfügt über eine vertiefte Expertise im Bereich Human Ressources. Sie erstellt Fachartikel, entwickelt Strategien zum zielgruppengerechten Aufbau firmeneigener Social Media-Kanäle und befüllt diese mit passgenauem Content. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt.

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