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Matching: 3 Wege, um den Traumkandidaten zu finden

Matching: 3 Wege, um den Traumkandidaten zu finden

Matching – diese Technologie ist ein Gamechanger im Recruiting. Sie beschleunigt die Kandidatensuche und -auswahl rasant. Dabei gibt es 3 verschiedene Wege, die zum perfect Match führen: Zum Volltreffer unter den Kandidaten. 

Matching: So geht das Recruiting der Zukunft

Wer heute etwas nicht genau weiß, oder nach Informationen sucht, fragt Google. Die Suchmaschine liefert in Sekundenschnelle die gewünschten Zahlen, Daten und Fakten. Viele Recruter würden sich so eine Suchmaschine auch für die Recherche nach Talenten wünschen. Einfach die gesuchten Skills für eine Vakanz definieren. Klick. Und schon liegen die Profile perfekt passender Kandidaten vor.

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Alles, was der Recruiter dann nur noch tun müsste: Wahlweise zum Telefon greifen und die Talente kontaktieren oder passgenaue E-Mails schreiben, um die Kandidaten auf die bestehende Vakanz aufmerksam zu machen. Gerade für Personaler, die in leer gefegten Arbeitsmärkten nach passenden Mitarbeitern suchen, klingt das wie im Traum.

Matching Weg 1: Sourcing

Dabei gibt es solche Talentsuchmaschinen längst, aber nicht jeder Recruiter hat schon davon gehört. Die so genannten Sourcing-Tools durchsuchen das Netz nach öffentlich verfügbaren Kandidateninformationen. Dazu durchforsten sie einschlägige Fach-Seiten und -foren nach relevanten Fakten und  durchstöbern außerdem Xing, LinkedIn, soziale Netzwerke und, und, und.

Danach bündeln sie die gefundenen Fakten zu jedem Kandidaten in einem übersichtlichen Profil. Wer die Tools einmal ausprobiert, wird überrascht sein, wie passgenau die Treffer sind, die sie auf Basis der vordefinierten Kriterien des Recruiters ausspielen.

Was ist Matching und wie funktioniert es?

Dahinter stecken so genannte Matching Technologien. Der Anglizismus Match steht für Volltreffer. Das rührt daher, dass die Algorithmen die vom Personalsuchenden im Vorfeld definierten Talente und Skills, nach denen er für eine Vakanz sucht, automatisch mit den gefundenen Skills von Bewerbern abgleichen.

Auf Basis dieses Abgleichs selektieren sie die gefundenen Talente für den Recruiter in einem Ranking vor. So kann der Personalsuchende genau sehen, welcher Kandidat am besten für eine Vakanz geeignet, also ein Volltreffer ist, und welcher nicht.

Matching Weg 2: Vorselektion von Kandidaten

Das ist aber wohlgemerkt nur ein Weg, über den Matching funktioniert. Matching Technologien finden sich auch in anderen Bereichen von Bewerbermanagementsystemen wider, um bei der Vorselektion von Kandidaten zu helfen. Auch hier analysiert das Tool, welcher Bewerber am besten zu einer Stelle passt.

Allerdings nicht auf Basis einer Websuche, sondern auf Basis der von Talenten eingereichten Bewerbungsunterlagen. Dazu liest der Matching Algorithmus aus dem eingesandten Lebenslauf, Motivationsschreiben und den Zeugnissen automatisch die Talente eines Bewerbers heraus und vergleicht sie mit den gesuchten Talenten, die für die ausgeschriebene Stelle relevant sind. Auch in diesem Fall erhält der Recruiter ein Ranking mit den besten Matches.

Warum erhöht Matching die Effizienz im Recruiting?

Das erspart Personalern im Zweifel viel Arbeit. Denn der manuelle Abgleich der eingesandten Bewerber-Daten entfällt. Natürlich sollte der Personalsuchende nochmal einen Blick auf die Vorauswahl von Kollege Computer werfen und diese prüfen. Aber die Systeme werden immer zuverlässiger und genauer, was den Recruiting-Prozess erheblich effizienter macht.

Matching-Technologien sind damit letztlich auch als ein echter Service am Kandidaten zu verstehen. Weil sie den Auswahlprozess von vornherein beschleunigen, ermöglichen sie ein viel schnelleres Feedback. Das zahlt positiv auf die Candidate Experience ein. Denn das mobile Zeitalter bringt eine gewisse Ungeduld mit sich. Wer innerhalb von Stunden Waren bestellt und bekommt, wartet nur ungern zwei Wochen auf eine Rückmeldung zu seiner Bewerbung.

Warum verbessert Matching die Candidate Experience?

Die Schlussfolgerung liegt nahe, dass Arbeitgeber, die auf digitale Helfer wie Matching Technologien setzen, eine höhere Chance haben, bei Talenten in die engere Wahl zu kommen.

Und eben das wird zunehmend wichtiger. Denn der Fachkräftemangel hinterlässt in der Unternehmenslandschaft immer deutlichere Spuren. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) fehlen bundesweit etwa 440.000 Fachkräfte.

Matching Weg 3: Einsatz von Jobsuchagenten

Matching kann auf einem dritten Weg die Reise zum Traumkandidaten ebnen. Die Technologie kommt auch in den Talent-Pools von Unternehmen in Form eines Jobagenten zum Einsatz. Sie informieren Kandidaten via Jobalert, sobald eine genau für sie passende Vakanz online gegangen ist. Per Mail, manchmal auch per SMS. Der Abgleich erfolgt auf Basis der hinterlegten Profilinformationen des Kandidaten.

Die Beispiele zeigen: Matching vereint viele Vorteile auf sich. Die Technik ist auch den meisten Bewerbermanagementsystemen verfügbar. Allerdings greifen laut der großen HR-Software-Vergleichsstudie nur die wenigsten Unternehmen auf ein solches System zurück. Dabei würden sich 84 Prozent der befragten Personaler den Einsatz eines Bewerbermanagementsystems wünschen.

Matching: Der schnelle Weg zu passgenauen Kandidaten

Sie haben erkannt, dass ein performantes Tool in diesem Bereich dank effizienterer Prozesse im Recruiting erheblich zum Unternehmenserfolg beitragen würde. Laut IW Köln ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland schon heute um bis zu 30 Milliarden Euro gemindert, weil Personal fehlt. Tendenz steigend. Dem würde eine passgenauere Personalbeschaffung auf Basis von Matching Technologien etwas entgegensetzen.

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Doch oft bestehen Probleme bei der Auswahl eines Bewerbermanagementsystems. Der Markt ist sehr zerklüftet, viele Systeme nutzen ähnliche Technologien, aber die Bezeichnungen dafür gehen auseinander. Tipp: Hier können unabhängige Vergleichsportale helfen, den Überblick zu wahren. (Bild: metamorworks / Fotolia.com)

 


 

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Über den Autor

Sonja Dietz

Sonja Dietz, Jahrgang 1977, ist Journalistin und Social-Media-Redakteurin. Die studierte Germanistin verfügt über eine vertiefte Expertise im Bereich Human Ressources. Sie erstellt Fachartikel, entwickelt Strategien zum zielgruppengerechten Aufbau firmeneigener Social Media-Kanäle und befüllt diese mit passgenauem Content. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt.

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