Nach dem HR-Outsourcing kommt das Insourcing

Nach dem HR-Outsourcing kommt das Insourcing

Bis vor ein paar Jahren war HR-Outsourcing ein sich verstärkender Trend. Verschiedene Teilprozesse der Personaladministration wurden nicht mehr innerbetrieblich erledigt, sondern an externe Dienstleister ausgelagert. Nun läuten Firmen den Kurswechsel ein. Nach dem Outsourcing kommt das Insourcing. Nicht ganz unschuldig daran sind die Funktionen moderner HR-Software-Lösungen wie die von Recruitee.

Arbeitsmarkt: Immer weniger Kandidaten verfügbar

Die Anzahl verfügbarer Kandidaten auf dem Arbeitsmarkt sinkt. Das macht die Personalbeschaffung zu einer immer wichtigeren Kernaufgabe von HR.

HR-Software Vergleich UP

Besonders Führungskräfte und Experten mit digitalem Know-how stehen auf der Wunschliste der Arbeitgeber ganz oben. Doch der Aufwand, die Talente zu erreichen, steigt zusehends. Längst reicht es nicht mehr aus, Stellenanzeigen zu schalten und abzuwarten. Die Rücklaufquote ist einfach nicht mehr so hoch wie früher.

Daher gehen immer mehr Unternehmen dazu über, Kandidaten außerdem direkt anzusprechen: Active Sourcing. Doch die Recherche nach potenziellen Kandidaten in Lebenslaufdatenbanken oder Businessnetzwerken ist extrem zeitaufwändig.

Was läge also näher, als diese zeitintensive Recruiting-Aufgabe an einen externen Personalberater auszulagern? In den letzten Jahren taten Firmen auch genau das. Das intensivierte HR-Outsourcing bescherte der Personalberatungsbranche einen wahren Umsatz-Boom.

HR-Outsourcing: Boom in der Headhunter-Branche rückläufig?

Allein 2016 setzten Headhunter in Deutschland satte 1,99 Milliarden Euro um. Das entspricht einem Plus von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rund 62.500 Führungs- und Expertenpositionen konnten 2016 bei Unternehmen in Industrie, Wirtschaft und Verwaltung durch die Unterstützung der Recruiting-Spezialisten neu besetzt werden. Zahlen, die der Bundesverband Deutscher Personalberater Mitte 2017 mitteilte.

Nun gibt es jedoch erste Anzeichen dafür, dass die Headhunterbranche ihren Zenit überschritten hat. Die finalen Zahlen für das abgelaufene Jahr liegen zwar noch nicht vor. Aber es gibt eine Prognose des Statistik-Portals Statista, die genau das nahe legt. Nachdem die Umsätze zwischen 2012 und 2016 kontinuierlich stiegen, sagte der Dienst für 2017 erstmals wieder einen Rückgang um 1,3 Prozent voraus.

Nach dem Outsourcing bricht die Phase des HR-Insourcings an

Sind die Zeiten des HR-Outsourcing vorbei? Nils Brosch, Chief Commercial & Operating Officer bei dem HR-Software-Hersteller Recruitee, vermutet dahinter jedenfalls einen handfesten Trend. Er beobachtet aktuell bei vielen seiner Kunden, dass Unternehmen wieder verstärkt dazu übergehen, ihre Personalbeschaffung selbst in die Hand zu nehmen.

Eine Tendenz, die in anderen Bereichen schon einmal am Markt zu beobachten war und sich nun im HR-Bereich zu wiederholen scheint. „In den 90er und Nuller Jahren wurden vormalig outgesourcte Abteilungen wie Marketing und Sales massenhaft wieder im Kern von Organisationen angesiedelt, dasselbe passiert nun im Recruitment“, meint Brosch. 

Inhouse-Recruting: Wieder von Interesse für Personalsuchende

Doch wie passen die steigenden Anforderungen im Recruiting und die Abkehr von der Personalberaterszene zusammen? Auch dafür hat Brosch eine Erklärung: „HR-Software Lösungen wie die von Recruitee geben Inhouse-Recruitern heute die gleichen Werkzeuge an die Hand, wie sie professionellen Headhuntern lange Zeit exklusiv zur Verfügung standen“, sagt der Experte.

Automatisierungen, Multiposting-, Active Sourcing– und Analyse-Funktionen sind beispielsweise inzwischen für jede Personalabteilung verfügbar. Sie machen das Recruiting neuer Talente zu einer hocheffizienten Angelegenheit, die nun wieder besser unternehmensintern betrieben werden kann.

Brosch sieht darin einen erheblichen Mehrwert, was die Qualität bei der Auswahl der Kandidaten angeht: „Recruitment sollte eine Kernkompetenz in jedem Unternehmen sein und bleiben, denn nichts ist wichtiger als die richtigen Menschen zu finden, die ein Unternehmen ausmachen und zu ihm passen. Und wer sonst könnte diese zentrale Entscheidung besser treffen, als die hauseigenen Personaler.”

Multiposting und Social Recruiting

Soweit, so gut. Aber wie unterstützen die modernen Tools Personalsuchende konkret? Da wäre zum Beispiel das Multiposting, das ist die Mehrfach-Schaltung von Stellenanzeigen auf verschiedenen Stellenportalen. Der Recruiter muss dazu nur innerhalb Recruitee ein paar Häkchen setzen und kann Stellenanzeigen mit einem Klick auf über 400 verschiedenen kostenlosen und Premium-Jobbörsen schalten.

Außerdem lassen sich Jobinserate ähnlich einfach auf verschiedenen Social-Media-Kanälen veröffentlichen. Das erhöht die Reichweite von geschalteten Stellenanzeigen immens. So steigt die Chance, dass das passende Talent sich bewirbt, signifikant.

Sourcing mit Recruitee

Hersteller Recruitee unterstützt auch bei der Kür der Personalbeschaffung: Dem Active Sourcing. So hilft die Sourcing-Erweiterung von Recruitee bei der Suche nach potentiellen Kandidaten im Word Wide Web.

Recruiter müssen nur die Talente und Skills definieren, nach denen sie für eine Vakanz suchen. Ein Klick und die Recruitee Such-Erweiterung ruft bei Webseiten wie GitHub, Dribbble, Stack Overflow und Facebook Kandidateninformationen relevanter Talente voll automatisch ab. Einen weiteren Klick später liegen sie im System.

Dank smarter Algorithmen können sie anschließend gefiltert und klassifiziert werden. So liegt binnen Minuten ein Kandidatenranking vor – inklusive Kontaktdaten, Lebenslaufinformationen und, und, und. Alles, was der Personaler jetzt noch tun muss, ist zum Hörer greifen und Kontakt aufnehmen. Einfacher geht’s nicht.

HR-Software Vergleich UP

Und: Dank der richtigen Analysetools innerhalb einer HR Software haben HR-Verantwortliche ihre Prozesse immer im Blick. Auf diese Weise können sie sie perfekt optimieren:

  • Sie erfahren zum Beispiel, wie oft jedes Jobangebot angesehen wurde, über welche Kanäle Besucher kamen und wie gut die eigene Karriereseite Besucher in Kandidaten konvertiert hat.
  • Sie finden heraus, wo Verzögerungen in der Pipeline der angebotenen Jobs entstehen, wo die meisten Kandidaten herausfallen und wo sie optimieren können.
  • Sie finden auch heraus, welcher Mitarbeiter die meisten Kandidaten empfohlen hat und verfolgen den Fortschritt dieser Kandidaten in allen Pipelines.

Recruiting kann mit der richtigen HR-Software so einfach sein!



Vermeiden Sie Fehlinvestitionen!

Wir wollen Ihnen helfen, Fehlinvestitionen zu vermeiden! Laden Sie sich dazu gleich unser kostenlosesWhitepaper „In 10 Schritten zum passenden HR-Software-Anbieter“ herunter >>

Über den Autor

Sonja Dietz

Sonja Dietz, Jahrgang 1977, ist Journalistin und Social-Media-Redakteurin. Die studierte Germanistin verfügt über eine vertiefte Expertise im Bereich Human Ressources. Sie erstellt Fachartikel, entwickelt Strategien zum zielgruppengerechten Aufbau firmeneigener Social Media-Kanäle und befüllt diese mit passgenauem Content. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt.

Kommentar schreiben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Erforderliche Felder sind markiert*