Recruiting mit SCOPE

GESAMTBEWERTUNG

5

Zusammenfassung

  • Pro

    Benutzerfreundlichkeit auf höchstem Niveau

  • Contra

    Keine nennenswerten Nachteile

  • Fazit

    Top System!

Bewertung

5
Funktionen
5
Usability
5
Einrichtung
5
Kundenfeedback

Bildschirmfoto 2019-01-08 um 10.14.21Personalbeschaffungsprozesse laufen in vielen Unternehmen einfach nicht mehr zeitgemäß ab: Die einzelnen Abläufe sind oft zu komplex und beinhalten unnötigen Papierkram, unübersichtliche E-Mail-Kommunikation und überflüssige Zwischenschritte. SCOPE will mit seinem Recruiting-Tool einen klaren Kontrapunkt dazu setzen. Eine gute Usability steht dabei im Zentrum. Wir haben verglichen und wurden nicht enttäuscht. Im Gegenteil.

Über das Unternehmen

Die Recruiting Software von Hersteller SCOPE mit Sitz in Frankfurt am Main unterstützt Arbeitgeber und HR-Dienstleister bei der effektiven Auswahl und der Kommunikation mit Bewerbern. 

Die Funktionen im Überblick

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SCOPE kann als Cloud-Lösung immer, überall und dank modernster Webtechnologien auch von jedem Endgerät aus verwendet werden. Das Recruiting-Tool bietet unter anderem die folgenden Funktionen:

  • Stellenmanagement
  • (Kollaboratives) Bewerbermanagement·    
  • Individuelle Rechteverwaltung
  • Intuitive Benutzerführung
  • Einladendes, modernes Design
  • Orts- und zeitunabhängiger Zugriff
  • Kommunikation mit Bewerbern via SMS
  • Eigene Karriereseite
  • Talent Pool

Die Funktionen im Detail

SCOPE ist als flexible B2B-Lösung für jedes Unternehmen von jeglicher Größe geeignet. Wann immer Personal benötigt wird, und zwar unabhängig davon, in welchen Dimensionen, stellt die Plattform eine sinnvolle Ergänzung zum hauseigenen Recruiting dar. 

Für den Nutzer beginnt alles damit, dass er sich kostenlos registrieren kann, um SCOPE ganz in Ruhe auf Herz und Nieren zu prüfen. Die Anpassung des Systems an sein Unternehmen, sowie die Abbildung unternehmensspezifischer Strukturen ist unkompliziert und kann selbst durchgeführt werden.

Der Nutzer hinterlegt seine Unternehmensdaten, trägt Standorte ein und legt HR-Mitarbeiter oder Kollegen aus der jeweiligen Fachabteilung an. Anschließend kann er ihnen mit Hilfe eines ausgeklügelten Rollensystems spezifische Rechte gewähren.

 Benutzeroberfläche

SCOPE bietet seinen Anwendern im Alltag eine anschauliche Bandbreite an Funktionen an. Die Übersichtlichkeit leidet unter dieser Vielfalt aber nicht im geringsten. Ziel des Herstellers ist es, alle Vorgänge vom ersten Anschreiben bis zum Zustandekommen eines Arbeitsverhältnisses an einem zentralen Ort zu bündeln – und das so übersichtlich und nachvollziehbar wie nur irgend möglich.

Auf diese Weise soll mehr Effizienz und Struktur in den Recruiting-Prozess einkehren, weil es keine Medienbrüche gibt und Daten nicht doppelt und dreifach verwaltet werden müssen. Die Benutzeroberfläche des Recruiting-Tools ist daher so gestaltet, dass Anwender stets alle benötigten Funktionen auf einen Blick finden können.

Stellenmanagement
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Anwender legen in dem System mit wenigen Schritten individuell gestaltete Stellenanzeigen an und veröffentlichen diese innerhalb einer integrierten Karriereseite. Über die Stellenanzeigen können sich Bewerber schnell und unkompliziert bei einem Arbeitgeber bewerben.   

Jede Stellenanzeige führt zu einem Bewerbungsformular, das spezifisch auf die Unternehmensbedürfnisse angepasst werden kann. So können sich Bewerber direkt, passgenau und unkompliziert bei einem Arbeitgeber bewerben.

Zudem bietet SCOPE als Alternative die One-Click-Bewerbung via Xing Profil. Das Prinzip: Alle Profilinformationen, die der Bewerber bei Xing hinterlegt hat, werden mit einem Klick in SCOPE übergeben. Das aber selbstverständlich nur, wenn der Bewerber der Datenübertragung vorher zugestimmt hat. 

Da es sich bei SCOPE um eine „Stand-Alone-Lösung“ handelt, ist noch nicht einmal eine Website nötig, um Stellenanzeigen zu veröffentlichen. Alternativ kann die Karriereseite von SCOPE aber auch ohne großen Aufwand in nahezu jede bestehende Website eingebunden werden. Die Gestaltung lässt sich dabei mühelos an das Corporate Design des eigenen Unternehmens anpassen und somit nahtlos integrieren.  

Reichweite

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Um Anwendern in Sachen Reichweite gute Optionen zu bieten, haben die Macher von SCOPE zudem das perfekte Feature für ihr System entwickelt: Das Reichweitenpaket LEAD. Damit müssen sich Arbeitgeber nicht sorgen, ob ihre Stellenanzeigen auch wirklich von ihren Wunschkandidaten gesehen werden. Mit LEAD spricht SCOPE Talente genau dort an, wo sie sich ohnehin gerade aufhalten, beispielsweise durch Werbung mit Google AdWords oder das Schalten von Social Job Ads, also Stellenanzeigen auf Social-Media-Portalen wie Facebook, Instagram und Co.  

Damit aber nicht genug. Sobald eine Stellenanzeige auf SCOPE erstellt wird, wird sie auch unverzüglich auf dem Stellenportal Indeed veröffentlicht. Hier suchen tagtäglich eine Vielzahl an Talenten kostenlos nach geeigneten Jobs.

Die Integration punktet mit einem unkomplizierten Bewerbungsprozess. Stellenanzeigen von SCOPE unterstützen den vereinfachten, für mobile Geräte optimierten Bewerbungsprozess des Stellenportals. Mit ihm können sich Arbeitssuchende ganz einfach von ihrem Smartphone aus mit einem hinterlegten Lebenslauf bewerben. Die Praxis zeigt, dass Stellenanzeigen mit dieser Bewerben-Funktion deutlich mehr Bewerbungen erhalten als Anzeigen mit einem Standardbewerbungsprozess. 

Die Möglichkeit, Stellen auf den klassischen Jobportalen wie Monster oder StepStone zu schalten, gibt es auf Wunsch aber selbstverständlich auch. Die Macher von SCOPE gehen allerdings davon aus, dass die klassischen zentralisierten Jobportale in der Zukunft ein eher überholtes Phänomen sein werden. 

Bewerbermanagement

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Im Backend haben Recruiter stets den vollen Überblick über alle laufenden Prozesse in der Personalbeschaffung. Mittels eines individuellen Bewerberprofils erhalten berechtigte Anwender stets alle wesentlichen Informationen über Talente, die sich bei dem Unternehmen beworben haben. Sie können sich außerdem über den aktuellen Bewerberstatus informieren und den gesamten Kommunikationsverlauf mit dem Kandidaten einsehen.

Die vorhandene Funktion, in dem System interne Notizen zu einem Kandidaten zu verfassen und seinen Kollegen zugänglich zu machen, gestalten den Austausch im Team einfacher und erhöhen die Effizienz im Recruiting-Prozess. Zeitaufwändige Meetings entfallen. Stattdessen findet die Abstimmung im System statt.

So können auch Kollegen einbezogen werden, die gerade nicht vor Ort sind. Zum Beispiel, weil sie an einem anderen Standort arbeiten oder sich auf Geschäftsreise befinden. Auch ganze Recruiting-Vorgänge lassen sich mit einem Mausklick zuständigen Abteilungen zuweisen.

Ist die Entscheidung für oder gegen einen Bewerber gefallen, kann die Kommunikation mit den Talenten ebenfalls über SCOPE abgewickelt werden – per E-Mail oder SMS können Fragen, Zu- oder Absagen übermittelt werden.

Dank individualisierbarer Vorlagen ist es außerdem ein Leichtes, die Kommunikation mit Bewerbern zu beschleunigen und Prozesse zu standardisieren. SCOPE sieht außerdem vor, dass vielversprechende Bewerber in einem Talent Pool gespeichert werden können. So können Arbeitgeber bei zukünftigen Vakanzen noch einmal auf die betreffenden Kandidaten zurückgreifen.

Bewertung

Insgesamt ist SCOPE ein sehr flexibles System. Besondere Kundenwünsche können jederzeit abgebildet werden. Seien es Schnittstellen zu ERM Systemen, Anbindungen in spezielle CM-Systeme oder -portale oder spezifische Wünsche zu Funktionen in der Plattform selbst. 

Die Hersteller von SCOPE betonen in diesem Zusammenhang: „Wir sind anpassungsfähig. Auch die Integration in die Webseite der Kunden kann auf Wunsch von uns übernommen werden, oder gar die ganze Karriereseite gestaltet und gebaut werden. SCOPE ist kein Korsett in das sich die Kunden zwängen lassen müssen. Vielmehr schneidern wir unseren Kunden den perfekt sitzenden Maßanzug.“

Ohnehin ist Usability der zentrale Dreh- und Angelpunkt von SCOPE, der sich von A bis Z durch das ganze System zieht. Der Hintergedanke ist dieser: Dem User bringen die tollsten Funktionen und Extras nichts, wenn sie aufgrund überladener Oberflächen tief in Menüs vergraben sind. Stattdessen sollte alles klar und gut strukturiert auffindbar sein.

Und wirklich: In Sachen Benutzerfreundlichkeit macht SCOPE so schnell keiner etwas vor. In unserem Vergleich schneidet das System in diesem Punkt sehr gut ab. Das Tool ist ohne jede Schulung sofort intuitiv bedienbar und gut nachvollziehbar. Was will man mehr? Insofern: Daumen hoch. 

Auch dem Thema Sicherheit trägt der Hersteller Rechnung. SCOPE setzt auf Sicherheitsstandards, die weit über die gesetzliche Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) hinausgehen. SCOPE nutzt außerdem ausschließlich Server in Deutschland und überträgt alle Daten verschlüsselt nach aktuellsten Sicherheitsstandards. 

Ein weiterer Hingucker: Der Preis. Für kleinere Unternehmen bietet SCOPE eine kostenlose Version an. Das Starter-Paket für Startups schlägt mit 49 Euro zu Buche und das Paket für Business-Kunden kostet monatlich 149 Euro. Das Premium-Paket für gehobene Recruiting-Anforderungen kostet 249 Euro.

Last but not least gibt es da noch SCOPE Infinity: Dabei handelt es sich um eine maßgeschneiderte SCOPE-Lizenz mit einer individuellen Anzahl an Stellenanzeigen und Benutzeraccounts sowie unternehmensspezifischen Funktionen und Lösungen. Somit ist für alle Ansprüche etwas dabei. Noch Fragen? Wir nicht!

Über den Autor

Sonja Dietz

Sonja Dietz, Jahrgang 1977, ist Journalistin und Social-Media-Redakteurin. Die studierte Germanistin verfügt über eine vertiefte Expertise im Bereich Human Ressources. Sie erstellt Fachartikel, entwickelt Strategien zum zielgruppengerechten Aufbau firmeneigener Social Media-Kanäle und befüllt diese mit passgenauem Content. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt.