Employer Branding

Das Employer Branding ist in der heutigen Zeit der gesättigten Märkte und der großen Konkurrenz hinsichtlich des Werbens um die besten Talente (Stichwort: Talentmanagement) eine große Aufgabe und Herausforderung für Unternehmen. Dieser managerial wichtige Teilbereich des Personalmanagements widmet sich der Fragestellung, wie Unternehmen sich selbst zu einer starken und unverwechselbaren Marke kreieren können, um auf diese Weise die besten Mitarbeiter und Talente zu einer Bewerbung beim Unternehmen zu animieren.

Mttlerweile betrifft das Problem, leistungsstarke Mitarbeiter zu finden, nicht bloß Nischenunternehmen (Zulieferer etc.), sondern auch die großen Konzerne. Der Aufbau einer starken Marke ist eine strategische Herausforderung, d.h. es beinhaltet einen strategischen Prozess, angefangen bei der Bildung und dem Aufbau der Marke bis hin zur Positionierung derselben.

Employer Branding: Vom bloßen Branding zum Brand Management

Die Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber stellt den strategischen Prozess von Bildung, Aufbau und Positionierung des Unternehmens als einzigartiger Marke dar. Auf Deutsch übersetzt heißt Employer Branding übrigens so viel wie „Arbeitgebermarke“, d.h. es geht um die Aufgabe, mit strategischen Mitteln und Maßnahmen das Unternehmen als attraktive Marke für Arbeitnehmer aufzubauen.

Im Zentrum dieser Herausforderung stehen die Ziele, die Arbeitgeberattraktivität zu steigern sowie das Arbeitgeberimage zu stärken sowie dieses zielgerichtet zu steuern. Diese strategischen Ziele, welche auch als Arbeitgebermarkenziele bezeichnet werden können, werden operativ, d.h. durch adäquate und zielgerichtete Maßnahmen, durch das Personalmarketing umgesetzt. Zeitlich versetzt folgt auf das Employer Branding das Employer Brand Management:

  • Letzteres umfasst alle Aktivitäten, die darauf ausgerichtet sind, die Arbeitgebermarke strategisch zu führen.
  • Inhaltlich und in betriebswirtschaftlicher Sprache geht es hierbei somit um die Markenführung in punkto Arbeitgeberattraktivität.
  • Wesentlicher Bestandteil der Markenführung ist ein stetiges und kontinuierliches Controlling und Monitoring über entsprechende Kennzahlen.

Steigerung der Attraktivität im Social-Media-Zeitalter

Wenn ein Unternehmen seine Attraktivität steigern will bzw. auch sein Image kontinuierlich für High Potentials, Leistungsträger und potenzielle Führungskräfte verbessern will, so ist es heutzutage zwingend auf die Nutzung von Social-Media-Kanälen angewiesen. Mit anderen Worten: Wenn es die richtigen und starken Kandidaten zur Bewerbung animieren und zum Vorstellungsgespräch einladen will, dann kommt das Unternehmen nicht darum herum, Instagram, Facebook, Xing etc. zu nutzen, um sich hier als attraktiver Arbeitgeber vorzustellen.

Zu den mittlerweile zusammenhängenden Themen Social Media und Brand-Attraktivität existiert inzwischen nicht nur eine Studie, sondern eine Vielzahl von Studien, welche aufzeigen, dass Fachkräfte und Führungskräfte heute vor allem über soziale Internetkanäle zu gewinnen sind.

Entsprechende Brand- Dienstleister erbringen Full-Service oder partielle Lösungen zur adäquaten und zielorientierten Markenführung auch über Social Media, um letztendlich die besten Kandidaten und die Unternehmen zusammenzuführen.

Employer Branding: Komplexe Aufgabe

Die Social-Media-Kanäle werden in diesem Zusammenhang zur direkten Rekrutierung verwendet, aber ebenso mitsamt allen ihren Social-Media-Instrumenten dazu genutzt, das Image des Unternehmens zu profilieren. Das Management der Arbeitgeberattraktivität ist insgesamt eine große und komplexe Aufgabe.

Es gilt nicht nur, die besten Mitarbeiter zu gewinnen, sondern auch die eigenen Mitarbeiter respektive Humanressourcen, dazu zu bewegen, die eigene Marke zu leben und sie so nach innen tragfähig und leistungsstark zu machen sowie nach außen diese zu repräsentieren.

Die strategisch fundierte Erhöhung und Erhaltung der Arbeitgeberattraktivität ist mittlerweile unabdingbar, um langfristig die richtigen, passgenauen und leistungsstarken Mitarbeiter und High Potentials respektive Talente zu finden. Es bedingt eine kontinuierliche Markenführung, welche zwingend auch Social-Media-Kanäle beinhalten muss, da – wie über Studien bestätigt – Fach- und Führungskräfte sowie die Leistungsträger von morgen (Stichwort: Talentmanagement) zu einem nicht unerheblichen Teil inzwischen über soziale Medien gewonnen werden. Daneben bietet Social Media profunde Plattformen zur kontinuierlichen Stärkung der Arbeitgeberattraktivität.

 

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