5 zentrale HR-Software Tools zur Stärkung der Unternehmensperformance

5 zentrale HR-Software Tools zur Stärkung der Unternehmensperformance

Low Performance, also Minderleistung, kostet Unternehmen im schlimmsten Fall die Wettbewerbsfähigkeit. In welchen 5 Bereichen die richtige HR Software dazu beitragen kann, die Unternehmensperformance zu steigern.

Unternehmensperformance: Wovon sie abhängt

Die Unternehmensperformance hängt in erster Linie davon ab, inwiefern Mitarbeiter die ihnen vorgegebenen Ziele erfüllen. Doch ob der Performance-Pegel nach oben oder unten ausschlägt, ist abhängig davon, wie Mitarbeiter rekrutiert, ans Unternehmen gebunden, entwickelt  und geführt werden.

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Auch eine optimale Nachfolgeplanung spielt eine entscheidende Rolle. In diesen 5 Bereichen kann der Einsatz der richtigen HR Software entscheidend zum Unternehmenserfolg beitragen.

1 – Unternehmensperformance steigern mit den richtigen Recruiting Tools

Die Unternehmensperformance steht und fällt mit der Auswahl der richtigen Mitarbeiter. Diese sollte so passgenau wie möglich ausfallen. Das vermeidet unter anderem lange Einarbeitungszeiten und zusätzlichen Schulungsaufwand. Hierbei unterstützen moderne Recruiting Tools mit diversen Funktionen.

Dazu gehören zum Beispiel diese:

  • Matching: Auf Basis eines Matching-Algorithmus werden Job-Anforderungen und das Profil eines Bewerbers in den eingereichten Bewerbungsunterlagen automatisiert abgeglichen. Dem Recruiter werden die Talente in der Reihenfolge ihrer Eignung angezeigt. Das sorgt für eine erhöhte Trefferquote und schnellere Recruiting-Prozesse.
  • Talent Pool: Interessante Bewerber, die aktuell nicht passen, aber vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder angesprochen werden sollen, können innerhalb eines Talent Pools „on-hold“ gesetzt und so für zukünftige Vakanzen vorgemerkt werden.
  • Reporting Tools: Dank umfangreicher Reporting Tools verlieren Recruiter nie den Überblick über die Effizienz ihrer Recruiting-Prozesse und können diese laufend optimieren.
  • Sourcing: Das Recruiting von passiven Kandidaten hat aufgrund des Fachkräftemangels stark zugenommen. Da viele Jobs offen sind und Fachkräfte rar, gehen HR Experten verstärkt auf potenzielle Kandidaten zu und versuchen sie von ihrem Unternehmen zu überzeugen. Das nennt sich dann Active Sourcing – die Direktansprache des Kandidaten. Hierfür gibt es inzwischen HR Software Support in Form von Sourcing Tools: Sie funktionieren wie Talentsuchmaschinen und suchen das WWW nach passenden Kandidaten ab. Dabei erledigen die Lösungen den Job auch in Online-Regionen, in die Recruiter ansonsten niemals vordringen würden. Zum Beispiel sourcen sie in Spezialcommunities wie Github oder Stackoverflow, wo sich rare und begehrte IT Talente tummeln.

2 – Unternehmensperformance steigern mit den richtigen Feedback Tools

Sind die richtigen Talente bereits oder endlich an Bord, sollten Unternehmen alles daran setzen, sie langfristig zu halten. Denn auch davon ist die Unternehmensperformance abhängig.

Das gelingt, indem man Bedingungen schafft, in denen sich Mitarbeiter rundum wohlfühlen. Denn nur dann ist sichergestellt, dass sie das Unternehmen nicht verlassen, wenn ihnen andernorts bessere Möglichkeiten  geboten werden.

Ob alle Bedürfnisse erfüllt sind, oder ob offene Wünsche bestehen, lässt sich zum Beispiel mit Tools zum 360°-Feedback erurieren, die in viele Talent Management Systeme integriert sind.

Hierüber lässt sich die Meinung von Mitarbeitern einholen und ein aktuelles Stimmungsbild zu individuell festlegbaren Bereichen ermitteln. Diesen zum Beispiel:

  • Vorstellungen bezüglich der eigenen Karriereplanung
  • Wünsche bezüglich der Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen
  • Verhalten des Vorgesetzten
  • Bedingungen im Unternehmen

3 – Unternehmensperformance steigern mit den richtigen Wissensangeboten

Logisch! Nur, wenn das Know-how der Mitarbeiter stets auf dem neuesten Stand ist, können sie auch beste Leistungen erbringen. Da gerade im Digitalzeitalter Wissen jedoch zunehmend schneller veraltet und lebenslanges Lernen zur Pflicht wird, müssen Arbeitgeber mit Blick auf die Unternehmensperformance alles daran setzen, dass sie ihrem Personal Wissen kontinuierlich und in kleinen Dosen zur Verfügung stellen.

Moderne E-Learning-Tools stellen das sicher. Mit ihnen lassen sich nicht nur individuelle und kollektive Weiterbildungsbedarfe erurieren. Unternehmen können jedem Mitarbeiter auch ein passgenaues Weiterbildungsangebot kredenzen.

Weiterbildungswillige Mitarbeiter erhalten direkt im System zum Beispiel eine Übersicht über die zu Verfügung stehenden Weiterbildungsangebote und können sich direkt anmelden.

Neben klassischen Seminaren lassen sich dank moderner HR Software auch virtuelle Mitarbeiterschulungen mithilfe innovativer, videobasierter Tools anbieten. Darüber hinaus lassen sich Mitarbeiter zum kontinuierlichen Wissensaustausch ermutigen, um so den Austausch von wertvollem Know-how im Unternehmen stets in Fluss zu halten.

Das gelingt mithilfe kollaborativer Tools wie Wikis, Chat-Funktionen, Foren oder Blogformaten sowie sozialen Unternehmensnetzwerken, über die Wissensträger Informationen mit Kollegen teilen können.

Auch die Lernfortschritte der einzelnen Mitarbeiter lassen sich von HR und Management mit einem Analysetool, das sich auf Daten wie Zeitaufwand je Lerneinheit oder Fortschrittsstatus stützt, jederzeit einsehen.

4- Unternehmensperformance steigern mit den richtigen Tools zum Skillmanagement

Arbeitgeber, die am Markt Erfolg haben wollen, müssen alles daran setzen, dass ihre Talente zu jeder Zeit am richtigen Platz sitzen. Denn nur, wenn Mitarbeiter ihre Skills zu 100 Prozent in die Prozesse eines Betriebs einbringen können, ist der wirtschaftliche Zugewinn optimal.

Auch in diesem Bereich unterstützen HR Software Hersteller Personalverantwortliche mit speziellen Tools zum Skill Management. Diese zeigen den Anwendern zum Beispiel klar auf, welche Kompetenzen und Qualifikationen innerhalb des Unternehmens vorhanden sind und wie sich diese optimal einsetzen und entwickeln lassen.

So lassen sich gezielt bestimmte Schlüsselqualifikationen von High-Potentials aufdecken, die zum Beispiel für die Besetzung einer Vakanz im Unternehmen gesucht werden. In solchen Fällen ist es gut zu wissen, welche Expertise bereits im Hause vorhanden ist. So können vielversprechende Talente im Rahmen einer nachhaltigen Nachfolgeplanung gezielt in Fach- oder Führungspositionen entwickelt werden.

Die Vorteile des softwareunterstützten Skill Managements für die Unternehmensperformance liegen auf der Hand:

  • Qualitätssteigerung bei der Besetzung interner Vakanzen
  • Geringerer Aufwand bei der internen Suche nach qualifizierten Mitarbeitern
  • Kombinierte Suche nach beliebigen Skills per Knopfdruck

5 – Unternehmensperformance steigern mit den richtigen Tools zur Personalplanung 

Für die Unternehmensperformance ist es wichtig, dass entscheidende Schlüsselstellen niemals unbesetzt sind. Das kann die Leistung ganzer Abteilungen lahm legen. Insofern ist es wichtig, dass HR gerade diese kritischen diese Positionen ganz genau im Auge behält und weiß, wann diese zum Beispiel infolge von Altersaustritten frei werden. Nur dann kann die Stelle rechtzeitig nachbesetzt werden, ohne dass Lücken in der Personaldecke entstehen.

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Mit Tools zur Personalplanung können Unternehmen einen Blick in die Zukunft werfen und den voraussichtlichen Stellenwandel innerhalb einer festgelegten Zeitspanne antizipieren.

Die Software ist sogar inzwischen so ausgereift, dass sie die Wechselwahrscheinlichkeit von Schlüsselmitarbeitern ausrechnet. Ist diese hoch, kann in einem Feedbackgespräch geklärt werden, welche Weichen gestellt werden müssen, um das Talent im Unternehmen zu halten. So werden drohende Lücken in der Personaldecke gestopft, bevor sie entstehen. (Bild: everythingpossible / Fotolia.com)


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Kategorien: Fachbeiträge

Über den Autor

Sonja Dietz

Sonja Dietz, Jahrgang 1977, ist Journalistin und Social-Media-Redakteurin. Die studierte Germanistin verfügt über eine vertiefte Expertise im Bereich Human Ressources. Sie erstellt Fachartikel, entwickelt Strategien zum zielgruppengerechten Aufbau firmeneigener Social Media-Kanäle und befüllt diese mit passgenauem Content. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt.

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