Digital Detox: Tipps für die digitale Entgiftung | HR-Software-Vergleich | Das unabhängige Vergleichsportal für die Personalwirtschaft

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Digital Detox: Tipps für die digitale Entgiftung

Digital Detox: Tipps für die digitale Entgiftung

Digitale Geräte bestimmen unser Leben. Nicht allein, dass das Smartphone unser täglicher Begleiter ist. Auch aus dem Beruf sind digitale Anwendungen nicht mehr wegzudenken. Insbesondere in der HR-Welt ist die Nutzung von HR Softwareanwendungen in den letzten Jahren quasi explodiert. Das ist auch gut so, denn die Tools entlasten Personalverantwortliche in ihrer täglichen Arbeit wesentlich. Aber zwischendurch sollte auch mal eine Pause von der digitalen Welt eingelegt werden: Digital Detox. Ansonsten drohen fatale Folgen. Tipps für die digitale Entgiftung.

HR Software: Heute unverzichtbar

Für die Studie HR-Software-Report 2018 befragte das Magazin personal manager gemeinsam mit den Netzwerkportalen HRM.at, HRM.de und HRM.ch 126 Personalverantwortliche aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.

HR-Software Vergleich UP

Ihr Votum fiel eindeutig aus. Personalarbeit ohne digitale Technik? Für 82 Prozent der befragten Personaler ist das unmöglich. Noch mehr – nämlich 94 Prozent – halten Software für die Personalarbeit für „sehr wichtig“ bzw. „wichtig“. Der Anteil der Personaler, die HR-Software hingegen für „unwichtig“ halten, geht gegen Null.

Stress beim Aussuchen einer HR Software

Das hat einen guten Grund. Schließlich entlastet eine HR Software enorm von vielen administrativen Tätigkeiten. Zum Beispiel durch Self Service Lösungen. Auch sorgt sie in vielen Bereichen für schnellere Prozesse.

Sie kann aber auch Stress auslösen. Besonders auf die Phase, in der HR-Verantwortliche eine HR Software auswählen wollen, trifft das zu. Wer gerade damit beschäftigt ist, die richtige Software für sein Unternehmen zu finden, weiß das nur zu gut.

Angebot auf dem HR-Software-Markt: Riesig und schier unüberschaubar

Denn: Das Angebot auf dem HR-Software-Markt ist riesig und schier unüberschaubar. Zumal es gilt, die perfekte Lösung zu finden, die unterschiedliche Zielgruppen glücklich macht: Manager, Mitarbeiter und HR.

Sie alle müssen mit den Programmen umgehen können, sie verstehen und sie gerne anwenden. Insofern sollten auch sie in den Auswahlprozess eingebunden werden. Eine komplexes Unterfangen. Ist die HR Software aber einmal installiert, sollten Anwender schnell von ihren Mehrwerten profitieren.

Wer aber nicht nur beruflich ständig am Bildschirm sitzt, sondern zusätzlich aus diversen Gründen nicht vom Smartphone lassen kann, erlebt unter Umständen eine digitale Überdosis. Am Esstisch, in der U-Bahn, im Büro. Sekündlich rattert, blinkt und pfeift es neben einem. Die dauernden Unterbrechungen sorgen für Stress.

Siegesfeldzug der Smartphones

Es ist gerade ein Jahrzehnt her, seitdem die die ersten Smartphones auf den Markt kamen. Aus dem Alltag wegzudenken, ist es nicht mehr. Laut Untersuchungen entsperrt der durchschnittliche Nutzer sein Gerät heute pro Tag rund 80 Mal – also ungefähr alle zwölf Minuten. Dabei führt er täglich etwa 2.600 Tätigkeiten auf dem Gerät aus.

Kritiker befürchten daher, dass sich die ganze Menschheit auf diese Weise das reale Leben klauen lässt.  Sie raten zu „Digital Detox“ – der regelmäßigen Entgiftung von digitalen Endgeräten.

Psychologische Folgen von hohem Smartphone Konsum

Sie wissen natürlich nur zu gut: Der Gebrauch moderner Medien ist verlockend wegen der Fülle und Aktualität der sofort abrufbaren Informationen. Konkurrierende Hersteller und Entwickler haben auch immer wieder neue Ideen, um gerade junge Menschen ans Tablet oder Handy zu fesseln.

Mit fatalen Folgen für die Psyche, wie Studien immer wieder belegen:

  • Aggressives Sozialverhalten
  • Nervosität
  • Stagnierende Persönlichkeitsentwicklung
  • Soziale Isolation
  • Homophobie

Daher mahnen Experten dringend an, immer mal wieder den Rückwärtsgang einzulegen. Wer die Nutzung digitaler Geräte aber dauerhaft im Alltag reduzieren will, muss seine Gewohnheiten ändern. Die folgenden 4 Tipps helfen:

  1. Digital Detox Tipp Nummer eins: Analoge Technik nutzen
    Das Smartphone wird immer häufiger als Wecker genutzt. Das verleitet dazu, nach dem Weckerstellen nochmal kurz auf Facebook vorbei zu surfen und eben nochmal schnell in der Shopping-App nach neuen Angeboten zu suchen. Und schon ist die Schlafenszeit wieder kürzer geworden. Tipp: Mit einem analogen Wecker ist das Problem beseitigt.
  2. Digital Detox Tipp Nummer zwei: Push-Nachrichten ausschalten
    So ziemlich jede App versendet Push-Nachrichten. Egal, ob es um eine persönliche Nachricht geht oder irgendwo eine Bombe explodiert – immer und immer wieder blinkt das Display auf. Wer die Push-Nachrichten, die er nicht wirklich dringend braucht, abstellt, hat ein ruhigeres Leben und wird nicht mehr so oft ans Smartphone gelockt.

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  1. Digital Detox Tipp Nummer drei: Digital-Detox-Apps
    Es gibt auch Apps, die für mehr Zurückhaltung beim Appen sorgen. Dazu gehören zum Beispiel Quality Time, Menthal oder Offtime. Die Anwendungen tracken, wie häufig der Nutzer sein Smartphone aktiviert und was er damit macht. Am Ende eines Tages steht die Bilanz auf dem Display. Wer dann feststellt, dass er sein Smartphone heute 150 Mal zur Hand genommen und über vier Stunden gesurft hat, überdenkt sein Verhalten wahrscheinlich.
  2. Digital Detox Tipp Nummer vier: Ganz aufs Smartphone verzichten
    Am effektivsten ist, ab und an ganz auf das Smartphone zu verzichten. Es muss nicht immer dabei sein. Jeder Fünfte trägt es rund um die Uhr am Körper. Man kann langsam anfangen, das zu reduzieren. Ein Einkauf im Supermarkt, ein Besuch im Restaurant ganz ohne. Das mag auf hartgesottene Smartphone-Fans zunächst verunsichernd wirken, irgendwann ist es aber nur noch eines: Befreiend. Denn die neue Erfahrung, zum Beispiel ein gemeinsames Essen mit dem Partner völlig ungestört zu genießen, ist unbezahlbar.

 


 

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Über den Autor

Sonja Dietz

Sonja Dietz, Jahrgang 1977, ist Journalistin und Social-Media-Redakteurin. Die studierte Germanistin verfügt über eine vertiefte Expertise im Bereich Human Ressources. Sie erstellt Fachartikel, entwickelt Strategien zum zielgruppengerechten Aufbau firmeneigener Social Media-Kanäle und befüllt diese mit passgenauem Content. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt.

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