Google Job Ads schalten: Was ist bitteschön Targeting?

Google Job Ads schalten: Was ist bitteschön Targeting?

Heute lassen sich Talente im World Wide Web extrem passgenau ansprechen. Dahinter steckt eine besondere Technik: Targeting. Diese lässt sich optimal zur Stellenanzeigenschaltung auf Google nutzen. Was sich genau dahinter verbirgt und welche Dienstleistungen HR-Software-Anbieter für das Targeting entwickelt haben, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Targeting. Eine Definition.

Stellenanzeigen können heute im WWW dank Targeting nicht nur ungefähr, sondern sehr exakt an eine Zielgruppe ausgespielt werden. An Menschen im richtigen Alter, in der richtigen Region, mit dem richtigen beruflichen Hintergrund oder dem richtigen Suchverhalten nach einer Stelle. Dafür sorgt ein spezieller Algorithmus: Dieser „firmiert“ unter dem Namen Targeting.

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Das Prinzip ist denkbar einfach: Recruiter schalten eine Stellenanzeige und legen vorab verschiedene Parameter fest, nach denen ein Online-Jobinserat an die Zielgruppe ausgespielt werden soll. Das geht zum Beispiel über soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram.

Wo kommt Targeting zum Einsatz? Beispiel eins: Google Ads.

Targeting funktioniert aber auch auf Google sehr gut. Wir alle kennen das: Wir geben einen Suchbegriff ein und die Suchmaschine zeigt auf den ersten drei Positionen Treffer an, die kaum wahrnehmbar als Anzeige markiert sind. Das sind so genannte Google Search Ads. Unternehmen positionieren auf diese Weise gegen Bezahlung werbliche Inhalte in den Top-Positionen der Suchergebnisliste.

Das Prinzip funktioniert nicht nur mit kommerziellen Werbeanzeigen, sondern auch mit Stellenanzeigen. Und das ist durchaus vielversprechend. Denn wirklich jeder kennt und nutzt Google – entsprechend hoch ist die Reichweite. Logischerweise sind deshalb Stellenanzeigen, die in den Google-Suchergebnissen auftauchen, schon von sich aus immer vielversprechend. Was die Stellenanzeigenschaltung auf Google aber außerdem so spannend macht, ist das spezielle Targeting, das die Suchmaschine anbietet.

So funktioniert Targeting mit Google

Dieses ist darauf ausgerichtet, dass die richtigen Personen zur richtigen Zeit die Anzeigen eines Arbeitgebers sehen. Mit Hilfe von Targeting können Sie zum Beispiel Ihre Stellenanzeigen auf Bewerber ausrichten, die nach bestimmten Keywords suchen, die zu Ihrem Unternehmen passen.

Google bietet noch eine zweite Möglichkeit an, Kandidaten über Google Ads zu erreichen – über so genannte Display Ads. Google zeigt das Jobinserat dann auf für den Kandidaten relevanten Partner-Websites an, zum Beispiel als Banner. Die Inserate erscheinen gezielt auf den Seiten, die die Zielgruppe regelmäßig besucht und nicht direkt auf Google.

Was sind Display Ads?

Das Besondere: Display Ads können sehr genau an die gewünschte Zielgruppe ausgespielt werden. Auch hier lassen sich die spezifischen Parameter genau festlegen, die relevant sind. Die Stellenanzeige wird dann nur für Talente innerhalb einer bestimmten Region oder für Bewerber mit besonderen Kenntnissen, Fähigkeiten, Werdegängen, einem bestimmten Alter, Geschlecht oder ähnlichem sichtbar.

Der enorme Vorteil: Display Ads werden nicht nur von Talenten gesehen, die aktiv nach einem neuen Job suchen, sondern von allen Personen, die zur definierten Zielgruppe passen. Google Display Ads sind also ein optimales Tool, um die große Zahl der passiv suchenden Kandidaten zu erreichen. Das sind Talente, die latent wechselwillig sind, aber nicht aus eigenem Antrieb nach einem neuen Job suchen.

Ihnen gegenüber lassen sich Googles Display Ads zur Positionierung der eigenen Employer Brand perfekt nutzen. Neben klassischen Textanzeigen können ebenso Image-Anzeigen, bestehend aus Bild und Text, Videoanzeigen und Anzeigen für mobile Endgeräte als Werbemittel ausgewählt werden.

„Der darin integrierte Link kann auf Stellenanzeigen oder auf die Karriereseite eines Unternehmens führen. Auf der Karriereseite informieren sich Arbeitnehmer intensiv über die Kultur eines Arbeitgebers und erhalten wertvolle Einblicke in das Innenleben eines Betriebes. Nach exakt diesen Informationen suchen Talente“, betont Bewerbermanagementsystem-Hersteller softgarden aus Berlin. „Eine gute Karriereseite zu haben, wird daher immer ausschlaggebender für das Recruiting: Für Talente ist die Stellenanzeige oft nur die erste Anlaufstelle bei der Jobsuche. Erscheint ein Arbeitgeber interessant, recherchieren sie im Netz auf Arbeitgeberbewertungsportalen und der Karriereseite nach weiteren Insights. Umso besser, wenn sie all diese Informationen direkt auf der Karrierehomepage finden. Das macht ihnen die Recherche einfacher und erhöht die Bindung an das Unternehmen. So werden aus passiven aktive Kandidaten.“

HR Software mit angeschlossenen Leistungen

Aber zurück zum Thema. All das zeigt: Targeting ist ein hilfreiches Tool, um Kandidaten auf verschiedenen Wegen zu erreichen. Allerdings verfügen HR-Abteilungen oft nicht über die nötigen Kapazitäten, um Google Search Ads oder Google Display Ads zu gestalten und zu steuern. Damit gehen viele Chancen im Recruiting an ihnen vorbei. Die gute Nachricht: Es gibt HR Software Hersteller, die Personalabteilungen durch ergänzende Services dabei unterstützen, auf Google erfolgreich zu sein:

Der Berliner Lösungsanbieter softgarden zum Beispiel. Er berät und unterstützt Talentsuchende bei der Erstellung ihrer individuell gestalteten Google Ad Kampagne. In einer kostenlosen Beratung können Personalsuchende direkt mit einem Media-Experten für Stellenanzeigen sprechen. Die Experten beraten übrigens auch in puncto Karriereseite und haben kürzlich mit der Karriereseite Pro ein neues Produkt gelauncht, mit dem sich Karrierehomepages leicht selbst erstellen lassen – im Corporate Design, mobil optimiert, inklusive Bildern, Videos und Texten.

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Durch das perfekte Zusammenspiel von Targeting und Karriereseite erhalten aktiv oder passiv suchende Bewerber personalisierte Werbebotschaften via Google in Form von Text- oder Bildanzeigen, die genau zu ihrem Suchverhalten und Interessengebiet passen. Und: Sie werden auf eine Karriereseite geführt, die alle weiterführenden Fragen beantwortet. So positionieren Sie sich als Arbeitgeber direkt bei Ihrer Zielgruppe und finden den perfect Match.

Sie haben Fragen zu ergänzenden Services im Bewerbermanagement? Unsere unabhängigen Experten beraten Sie gerne! Kontaktieren Sie uns jederzeit.

Kategorien: Fachbeiträge

Über den Autor

Sonja Dietz

Sonja Dietz, Jahrgang 1977, ist Journalistin und Social-Media-Redakteurin. Die studierte Germanistin verfügt über eine vertiefte Expertise im Bereich Human Ressources. Sie erstellt Fachartikel, entwickelt Strategien zum zielgruppengerechten Aufbau firmeneigener Social Media-Kanäle und befüllt diese mit passgenauem Content. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt.