HR Digitalisierungstrends während der Krise: Diese 4 sind hot

HR Digitalisierungstrends während der Krise: Diese 4 sind hot

Angesichts der aktuellen Situation beschäftigen sich viele Unternehmen damit, welche Bereiche schnell und effektiv digitalisiert werden können, um die Produktivität des eigenen Unternehmens zu steigern. Wir haben 4 Digitalisierungstrends für das Human Resources Management zusammengetragen, die jetzt schnell umgesetzt werden können, um die Effizienz im Personalwesen ad hoc zu steigern.

Diese Digitalisierungstrends prägen die HR-Arbeit in der Corona-Pandemie

Deutsche Betriebe denken in puncto Digitalisierung um. Einen Schub brachte die aktuelle Pandemie mit dem Corona-Virus. Landauf, landab organisieren sich Unternehmen im Home-Office neu, vernetzten sich über Video-Konferenzen und greifen  auf verschiedenste digitale Plattformen zurück, um den Laden am Laufen zu halten.

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„Die Coronakrise hat uns die Bedeutung digitaler Technologien für Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft sehr klar vor Augen geführt. Die Krise ist ein Weckruf, die Digitalisierung nun massiv voranzutreiben“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg in einem Pressestatement. „Wir haben uns in der Vergangenheit zu viel Zeit bei der Digitalisierung gelassen. Jetzt heißt es, digitale Infrastruktur aufzubauen, Geschäftsprozesse umfassend zu digitalisieren und neue, digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln.“

Betriebe setzen auf Digitalisierung

Betriebe sehen die Digitalisierung „in der Breite der deutschen Wirtschaft positiv“, lässt der Bitkom-Chef noch verlauten. Laut einer Erhebung, die der der Verband Anfang des Jahres durchgeführt hat, standen die Zeichen schon damals nicht schlecht, dass Betriebe zunehmend auf den Ausbau ihres Digitalisierungsgrades setzen. Neun von zehn Unternehmen stuften diesen als wichtig ein.

Inzwischen dürfte die Akzeptanz noch einmal gewachsen sein. Immerhin erleben viele Betriebe aktuell einen Stresstest, aus dem vor allem jene als Gewinner hervorgehen, die über eine nahtlos funktionierende IT-Infrastruktur verfügen. Nur dann klappt Remote Working, also Arbeiten aus dem Home-Office, tatsächlich verzögerungsfrei.

Das gilt natürlich auch für das Personalmanagement. Auf Basis unserer Erfahrungen aus den vergangenen Jahren haben wir die heißesten Digitalisierungstrends zusammengestellt, die HR-Manager jetzt schnell umsetzen können. Die entsprechenden Tools sind schnell implementiert und helfen, die aktuellen Herausforderungen leichter zu bewältigen. Los geht’s!

Digitalisierungstrend Nummer eins: Videoconferencing ist im Recruiting Trumpf

Wie gesagt: Wir leben in einer Zeit, in der Meetings nicht mehr face-to-face abgehalten werden können, sondern per Videokonferenz. Das ist in der HR-Arbeit auch möglich. Auf diese Weise können zum Beispiel Vorstellungsgespräche geführt werden und das Recruiting steht nicht still. Dafür eignen sich Videoconferencing-Systeme wie Skype und Co. Im Videointerview sitzen Recruting-Teams einem Bewerber zwar nicht direkt gegenüber, erhalten aber einen recht lebensnahen Eindruck, wie das Talent tickt.

Wer über ein Bewerbermanagement-System verfügt, das auf der Höhe der Zeit ist, hat besonderes Glück. Er kann auf eine integrierte Video-Funktion zurückgreifen und verfügt damit über speziell für Recruiter zugeschnittene Funktionen. Dank einer integrierten Aufzeichnungsfunktion, die ein Bewerbermanagement-System etwa bietet, können  verhinderte Teammitglieder die Interviews  im Nachgang betrachten und ihre Einschätzung einfließen  lassen – und das völlig datenschutzkonform. Das Interview wird nach Abschluss des Bewerbungsprozesses nämlich automatisch gelöscht!

Videointerviews können in einem Bewerbermanagement-System zudem auch zeitversetzt geführt werden. Bedeutet: Das Recruiting-Team nimmt seine Fragen auf und schickt diese Videosnippets an den Bewerber weiter. Das Team kann die Fragen aber auch schriftlich stellen. Der Bewerber zeichnet seine Antworten dann auf und schickt seine Videoantworten an das Recruiting-Team. Das kann insbesondere dann zweckdienlich sein, wenn sich Kandidaten in einer anderen Zeitzone aufhalten. So kann man sich dennoch persönlich kennenlernen und keiner muss zu einem unmenschlichen Zeitpunkt an einer Konferenzschaltung teilnehmen.

Digitalisierungstrend Nummer zwei: App gut, alles gut

Trend Nummer zwei: Apps für Smartphones und Tablets dominieren längst nicht mehr nur im privaten Bereich, sondern werden immer häufiger auch im Business eingesetzt – auch in der HR-Arbeit. Zum Beispiel für die interne Kommunikation. Hierfür kommen spezielle Corporate Social Networks zum Einsatz. Sie bieten Newsfeeds, in denen Informationen geteilt werden können, die die ganze Belegschaft interessieren. So ist jeder jederzeit über Neuerungen im Bilde und niemand fühlt sich abgehängt.

Über sichere Chats können außerdem teaminterne Angelegenheiten besprochen werden. Die Tools bieten aktuell die Möglichkeit, eng vernetzt mit den Kollegen zu bleiben, sodass der Draht zueinander niemals abreißt. Das sorgt gerade in den aktuellen Zeiten für Sicherheit, Zufriedenheit und Bindung.

Digitalisierungstrend Nummer drei: Virtuelles Lernen

Es gibt aber noch mehr Möglichkeiten, Apps im Personalmanagement einzusetzen – kommen wir also zu Digitalisierungstrend Nummer drei: Innerhalb der Personalentwicklung können etwa Lern-Apps gute Dienste leisten. Sie geben Mitarbeitern die Möglichkeit, immer dann zu lernen, wenn es gerade passt – auch mal bequem auf der eigenen Couch. Hier können Mitarbeiter spielerisch Quizzes lösen und ihr Wissen vertiefen, sich Webinare und Videotutorials anschauen oder an gestreamten Seminaren teilnehmen.

Digitalisierungstrend Nummer vier: Employee Self Service

Es geht aber noch weiter: Sie als HR-Experte fluchen sicher gerade jetzt über den Aufwand, den die Verwaltung von Stammdaten oder die Bearbeitung von Formularen mit sich bringt. Hier bleibt jede Menge Zeit auf der Strecke, die Sie sicher lieber für andere Aufgaben nutzen würden.

Gerade jetzt, da manche Unternehmen auf Kurzarbeit umstellen, gibt es eine Fülle an Aufgaben, Meetings und Absprachen, die zu bewältigen sind. Hier wäre es mehr als angenehm, wenn die einzelnen Mitarbeiter zumindest bei den zu erledigenden Papierbergen unterstützen könnten.

Mit Employee Self Service Lösungen verteilen Sie diese Aufgaben auf mehrere Schultern. Das Prinzip: Mitarbeiter erhalten einen persönlichen Login zur verwendeten Personalmanagement-Lösung und Zugriff auf ihre persönlichen Daten, um diese selbst zu verwalten, Anträge auszufüllen und dann fix und fertig an HR weiterzuleiten. Sie müssen diese nur noch in dem System prüfen und mit einem Klick an die zuständige Behörde weiterleiten.

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Übrigens: Über eine Employee Self Service Lösung können Ihre Kollegen Sie auch in vielerlei anderer Hinsicht unterstützen und Urlaubsanträge abgeben, Krankmeldungen einreichen, sich für Weiterbildungen anmelden und, und, und. Sie werden sehen: Das sorgt schnell für eine spürbare Entlastung.

Sie fragen sich, wie Sie in den Genuss dieser und weiterer Funktionen kommen, die Ihren Alltag spürbar erleichtern? Unsere Experten haben die Antworten! Kontaktieren Sie uns jederzeit gerne.

Kategorien: Fachbeiträge

Über den Autor

Sonja Dietz

Sonja Dietz, Jahrgang 1977, ist Journalistin und Social-Media-Redakteurin. Die studierte Germanistin verfügt über eine vertiefte Expertise im Bereich Human Ressources. Sie erstellt Fachartikel, entwickelt Strategien zum zielgruppengerechten Aufbau firmeneigener Social Media-Kanäle und befüllt diese mit passgenauem Content. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt.