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Stellenanzeigen Fails: Diese 4 unbedingt vermeiden

Stellenanzeigen Fails: Diese 4 unbedingt vermeiden

Hersteller moderner Bewerbermanagementsysteme bewerben ihre Tools unter anderem damit, dass es ein Leichtes ist, mit ihnen Stellanzeigen zu erstellen. Das ist auch keineswegs falsch. Falsch wäre es aber, die vorliegenden Templates blind zu übernehmen, ohne Anpassungen vorzunehmen. Denn dann drohen 4 schwerwiegende Stellenanzeigen Fails und aus dem erhofften Recruiting Erfolg wird ein Recruiting Desaster.

Stellenanzeigen Templates: Eine gute Vorlage macht noch keine perfekte Stellenanzeige

Mit einer guten Vorlage geht alles einfacher. So sehen es die meisten Hersteller so genannter Applicant Tracking (ATS) oder Bewerbermanagement Systeme offensichtlich auch. Sie bieten Anwendern innerhalb ihrer Software daher fertige Templates für Stellenanzeigen in verschiedenen Designs an. Diese sind laut Beschreibung „frei anpassbar“ und können nach der Fertigstellung leicht auf der eigenen Karrierehomepage, in den Sozialen Medien oder auch auf verschiedenen Jobportalen veröffentlicht werden.

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Soweit, so gut. Allerdings ist der Begriff „frei anpassbar“ doch recht dehnbar.

  • Was die Hersteller damit nicht meinen: Schnell ein paar Textblöcke austauschen oder anpassen und dann ab ins Netz.
  • Was die Hersteller dagegen sehr wohl meinen: Das jeweilige Template ist nur als Design-Entwurf gedacht. Es sollte vor der Veröffentlichung passgenau auf den jeweiligen Arbeitgeber zugeschnitten werden.

Wer das bei der Erstellung einer Stellenanzeige nicht beherzigt, riskiert ein Recruiting Fiasko. Zum Beispiel, weil Bewerber das Jobinserat nicht richtig wahrnehmen oder schnell wieder abspringen. Diese 4 Stellenanzeigen Fails drohen, wenn die Templates vor der Veröffentlichung nicht optimal bearbeitet werden.

Stellenanzeigen Fail Nummer eins: Fehlendes Corporate Design

Das Corporate Design (CD) nimmt im Recruiting einen immer höheren Stellenwert ein. In der heutigen Zeit werden Bewerber mit einer gigantischen Menge an Stellenanzeigen konfrontiert. Umso wichtiger ist es, dass sich Arbeitgeber optisch voneinander abheben. Nur so werden sie wahrgenommen, wiedererkannt und identifiziert.

Hierfür ist die Gestaltung einer Stellenanzeige im Corporate Design ausschlaggebend. Das Corporate Design betrifft das visuelle Erscheinungsbild des gesamten Unternehmens. Es beinhaltet in der Regel eine typische Typographie, ein Logo und festgelegte Unternehmensfarben. Das Corporate Design sollte bei allen Außenauftritten des Unternehmens zu finden sein. Auf der Homepage, auf Messeständen, auf dem Briefpapier und auf Give-Aways. Dadurch erscheint das Unternehmen nach außen und nach innen als Einheit.

Kunden und Bewerber sind an diesen Auftritt gewöhnt und erkennen das Unternehmen aufgrund seiner klassischen Gestaltungsmerkmale schnell wieder. Das gilt natürlich auch für Stellenanzeigen. Passen Recruiter das Design eines fertigen Stellenanzeigen Templates aber nur Pi mal Daumen an das Corporate Design an, fällt das Jobinserat im Vergleich zu anderen Werbeträgern wortwörtlich aus dem Rahmen. Es wirkt wie ein lieblos gestalteter Fremdkörper und passt nicht zum allgemeinen Auftritt des Betriebs. Das ist nicht gut. Denn Bewerber beschleicht auf diese Weise automatisch das Gefühl, dass es der Arbeitgeber nicht wirklich ernst mit seiner Stellenausschreibung meint. Sonst hätte er sich doch wohl mehr Mühe gegeben, oder?

Stellenanzeigen Fail Nummer zwei: Keine Bilder aus dem Unternehmen

Um visuelle Anreize für Bewerber zu schaffen, warten viele Stellenanzeigen Templates mit großformatigen Bildern auf. Meistens sind diese eher allgemeiner Natur. Gepflegte Hände zum Beispiel, die auf einer Computertastatur tippen oder so ähnlich. Das hat natürlich wenig bis nichts mit dem Unternehmen zu tun, das eine Stellenanzeige schalten will. Muss es auch nicht. Das Bild ist ja auch nur als Beispiel gemeint.

Ein Platzhalter, an dessen Stelle Unternehmen perfekt ein Bild aus dem eigenen Betrieb mit eigenen Mitarbeitern packen können. Mit diesem erhält der Bewerber schon einen ersten Eindruck von seinen künftigen Kollegenkreis und sieht, wie es in dem Unternehmen zugeht. Das wird aber nicht immer beherzigt. Mangels Zeit oder mangels Unternehmensfoto bleibt die wenig aussagekräftige Vorlage oft drin. Talente sind von anderen Arbeitgebern allerdings längst anderes gewöhnt. Für wen werden Sie sich wohl entscheiden?

Stellenanzeigen Fail Nummer drei: Keine Multimedia-Elemente in der Stellenanzeige

Gerade jüngere Bewerber sind es gewohnt, sich multimedial zu informieren: Über Texte, Bilder, Bewegtbilder, Grafiken, Animationen und Blogs. All diese Elemente lassen sich problemlos in ein Stellenanzeigen Template integrieren. Anwender sollten diese Chance nicht ungenutzt an sich vorbeiziehen lassen. Denn wer seinen Talenten eine reine Bleiwüste bietet, wirkt altmodisch: Seine Art der Kommunikation ist nicht mehr „State of the Art“. Wer will bei so einem Arbeitgeber wirklich arbeiten?

Tipp: Wer Videos und andere Elemente einbindet, sollte akribisch darauf achten, dass sich diese inhaltlich ergänzen und sich nicht wiederholen. Denn der Bewerber möchte nicht immer wieder ein und dieselbe Botschaft per Text, Bild und Video hören. Das nervt.

Was in der Stellenanzeige unbedingt zur Sprache kommen sollte und wie:

  • Jobtitel (Text)
  • Aufgabenbeschreibung (Text oder Grafik)
  • Anforderungsprofil (Text oder Grafik)
  • Firmenbeschreibung (Text / Grafik / Video)
  • Arbeitgebervorteile (Text / Grafik / Video)
  • Bewerbungsablauf (Text oder Grafik)
  • Ansprechpartner und Kontaktdaten (Bild und Text)

Stellenanzeigen Fail Nummer vier: Komplizierter Bewerbungsprozess

Selbst wenn ein Arbeitgeber bis hierhin alles richtig gemacht haben sollte, lauert ganz zum Schluss noch ein weiterer Stellenanzeigen Fail. Er betrifft den „Jetzt Bewerben“-Button. Dieser Button sollte zum einen gut sichtbar sein und zum anderen einen Bewerbungsprozess einläuten, der modern und zeitgemäß ist.

Der Hintergrund: Immer mehr Talente gehen mit dem Smartphone auf Stellensuche und möchten sich auch mobil bewerben. Stoßen sie beim Klick auf den Bewerben-Button aber zum Beispiel auf ein schwer auszufüllendes Online-Formular, springen sie oft schnell wieder ab. Viel zu aufwändig für das Smartphone!

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Leichter geht’s mit einer One-Click-Bewerbung, bei der Bewerber einfach die Profildaten aus Businessnetzwerken wie Xing oder LinkedIn ins Bewerbermanagementsystem importieren können. So gelingt eine Bewerbung binnen Sekunden. Die meisten Applicant Tracking Systeme verfügen inzwischen standardmäßig über eine solche Funktion. Sie muss nur aktiviert werden. Das war’s dann aber auch wirklich mit den Stellenanzeigen Fails. (Bild: ra2 studio / Fotolia.com)

 


 

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Über den Autor

Sonja Dietz

Sonja Dietz, Jahrgang 1977, ist Journalistin und Social-Media-Redakteurin. Die studierte Germanistin verfügt über eine vertiefte Expertise im Bereich Human Ressources. Sie erstellt Fachartikel, entwickelt Strategien zum zielgruppengerechten Aufbau firmeneigener Social Media-Kanäle und befüllt diese mit passgenauem Content. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt.

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