Corona: Katalysator für die Digitalisierung

Corona: Katalysator für die Digitalisierung

Laut einer Studie des Bitkom könnte die Pandemie für viele Unternehmen ein Weckruf gewesen sein, die eigene Digitalisierung voranzubringen. Das steigende Interesse an digitalen Tools bringt bereits den HR-Software-Markt in Schwung.

Digitalisierung: Status quo ist befriedigend bis ausreichend

Im vergangenen Jahr konnten viele deutsche Unternehmen in puncto Digitalisierung zulegen, so der Tenor einer aktuellen Studie des Branchenverbands Bitkom. Klingt erst einmal gut. Müssten Betriebe ihren Digitalisierungsgrad aber mit einer Schulnote bewerten, würden sie an sich selbst sicher keine Bestnoten vergeben. Im Durchschnitt kämen sie auf eine drei. Mittelständler mit 100 bis 499 Mitarbeitern geben sich sogar nur die Note vier.

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Dass ein befriedigend oder ausreichend aber in einer globalisierten und schnelllebigen Welt nicht gut genug ist, dürfte die aktuelle Krise mehr als eindrücklich gezeigt haben. Vor ein paar Wochen mussten Unternehmen schnell reagieren, als sich die Parameter in der Arbeitswelt von jetzt auf gleich änderten.

Schlechter Digitalisierungsgrad kostet Zeit und Geld

Sie mussten ihre Mitarbeiter ad hoc ins Home-Office schicken. Allerdings lagen Workflows in vielen Fällen aber erstmal tagelang brach, weil sich alle neu organisieren mussten. Einige Mitarbeiter verfügten noch nicht einmal über alle nötigen Geräte und Zugänge. Das kostete manchen Betrieb wertvolle Zeit und im Endeffekt auch bares Geld.

„Die Coronakrise hat uns die Bedeutung digitaler Technologien für Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft sehr klar vor Augen geführt“, betont Bitkom-Präsident Achim Berg in einem offiziellen Statement. Die Krise sei ein Weckruf, die Digitalisierung massiv voranzutreiben. Doch wo beginnen? Immerhin knarzt und knirscht es laut der Bitkom-Erhebung in puncto Digitalisierung an allen Ecken und Enden.

Hier mal ein paar Zahlen:

  • Nur noch 22 Prozent der Befragten sehen die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich bei der Digitalisierung in der Spitzengruppe – vor einem Jahr waren es noch 26 Prozent.
  • Zugleich wächst der Anteil derjenigen, die Deutschland im Mittelfeld (von 47 auf 51 Prozent) oder unter den Nachzüglern (von 18 auf 21 Prozent) verorten.
  • Vier Prozent sehen Deutschland als abgeschlagen.

Corona-Krise wie ein Katalysator für die Digitalisierung

Ist die Zeit für Veränderung gekommen? Dass sich die Erlebnisse aus der Corona-Zeit jetzt wie ein Katalysator für die Digitalisierung auswirken könnten, legt nämlich eine andere Studie nahe. Insbesondere im HR-Bereich sind viele Personalmanager der Meinung: Jetzt muss sich schnell etwas tun. Laut einer Blitzumfrage des Instituts for Competitive Recruiting (ICR) in Heidelberg, an der mehr als 10.000 Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum teilgenommen haben, wollen Organisationen insbesondere im HR-Software-Bereich in den nächsten Monaten stark aufrüsten.

Das kommt nicht von ungefähr. Schließlich sind gerade im Recruiting die meisten Firmen nicht erprobt, Personal aus dem Home-Office anzuheuern. In den letzten Wochen hatte das zur Konsequenz, dass das Recruiting in vielen Bereichen nur noch zäh vonstatten ging. Zwei Drittel der Unternehmen – darunter Betriebe fast aller Größenklassen – wollen vor allem ihr Bewerbermanagement stärker digitalisieren. Auf dem Radar haben Unternehmen vor allem Techniken, mit denen sich Videointerviews leichter und stabiler durchführen lassen. Was die Tools alles können, lesen Sie in diesem Beitrag.

Nachfrage nach HR Software steigt spürbar

Auch wir beim HR-Software-Vergleich verzeichnen aktuell eine erhöhte Nachfrage nach HR-Software-Angeboten. Wir beraten kleine und mittelständische Unternehmen, die auf der Suche nach einem passenden Software-Anbieter für ihre tägliche Personalarbeit sind.

Unsere unabhängigen Redakteure testen und bewerten täglich neue HR Software Angebote. Auf der Basis dieser Erfahrungen eruieren unsere Berater, welches Tool das perfekt geeignete für unsere Kunden ist. So erhalten sie einen schnellen Überblick über die einzelnen Lösungen, deren Funktionsbandbreite und die jeweilige Zielgruppe der einzelnen Hersteller.

Und zwar in diesen Bereichen:

Digitale Personalakte ist im Trend

Besonders stark nachgefragt sind derzeit Lösungen im Bereich der Personalverwaltung, wie unsere HR-Software-Expertin Franziska Pechmann betont: „Aktuell erhalten wir viele Anfragen zur Digitale Personalakte. Der Grund: Viele Personaler arbeiten gerade im Home-Office ohne Zugriff auf ihre Akten in Papierform. Hier ergeben sich zum Beispiel Probleme bei der Genehmigung, Verwaltung und der Ablage von Anträgen.“

Ihnen geht es ähnlich und Sie suchen nach der passenden Software, die sich schnell und einfach implementieren lässt? Kein Problem. Wir bieten Ihnen mit unserer neuen E-Mail-Übersicht einen Service an, den Sie auch bequem aus dem Home-Office nutzen können. Und so geht’s: Sie greifen einfach zum Telefon und schildern einem unserer erfahrenen HR-Software-Experten, welche Aufgaben eine HR Software in ihrem Unternehmen erfüllen soll.

Wie arbeitet das Team von HR-Sofware-Vergleich?

Wir qualifizieren Ihre Angaben, gleichen diese mit den Angeboten von HR Software Anbietern ab und schicken Ihnen dann eine tabellarische Übersicht über die drei Hersteller, die am besten zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passen.

Sie erfahren in dieser, für welche Bereiche des Human Resources Managements ein Hersteller digitale Lösungen entwickelt hat, wie viele Mitarbeiter innerhalb der Software abgebildet werden können und ob es sich um eine Komplettlösung handelt. Natürlich informieren wir Sie auch darüber, wie und wo der Anbieter seine Daten hostet.

HR-Software Summit 2020

Wir leiten Ihre Anfrage in der Zwischenzeit an unsere Partner weiter, die sich dann umgehend bei Ihnen melden, um Ihnen ihre Software vorzustellen. Mit unserer tabellarischen Übersicht haben Sie alles Notwendige in der Hand, um sich in Ruhe auf die Telefonate vorzubereiten.  So kommen Sie im Nullkommanichts in Kontakt mit dem richtigen Hersteller.

Für Rückfragen zu unseren Angeboten und Services stehen wir Ihnen natürlich jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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Über den Autor

Sonja Dietz

Sonja Dietz, Jahrgang 1977, ist Journalistin und Social-Media-Redakteurin. Die studierte Germanistin verfügt über eine vertiefte Expertise im Bereich Human Ressources. Sie erstellt Fachartikel, entwickelt Strategien zum zielgruppengerechten Aufbau firmeneigener Social Media-Kanäle und befüllt diese mit passgenauem Content. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt.