Die perfekte Candidate Experience: Mit HR Software kein Problem | HR-Software-Vergleich | Das unabhängige Vergleichsportal für die Personalwirtschaft

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Die perfekte Candidate Experience: Mit HR Software kein Problem

Die perfekte Candidate Experience: Mit HR Software kein Problem

Candidate Experience – unter diesem Begriff verstehen Recruiter sämtliche Erfahrungen, die ein Kandidat im Bewerbungsprozess mit einem Unternehmen sammelt. Je besser diese ausfallen, umso größer die Chance, dass sich Kandidaten für einen Arbeitgeber entscheiden. Soweit, so logisch. Doch leider alles andere als selbstverständlich. Wie eine HR Software helfen kann, das Ruder herumzureißen.

Candidate Experience: Der ideale Bewerbungsprozess

Eigentlich wünschen sich Kandidaten den Bewerbungsprozess so: Das Talent entdeckt unterwegs auf einem gut aufgeräumten Social-Media-Auftritt eines Arbeitgebers oder in einer Jobbörse eine Stellenanzeige. Sie ist in responsivem Design veröffentlicht und somit perfekt auf seinem Smartphone darstellbar.

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Von den in die Stellenanzeige integrierten Bildern strahlen ihn gut gelaunte Mitarbeiter an und über das eingebettete Recruitingvideo lernt er das Büro des Arbeitgebers kennen und sieht, wie die Belegschaft „tickt“. Die gut strukturierten Beschreibungen in der Stellenanzeige überzeugen und machen ihm den Klick auf den Bewerben-Button leicht.

Bewerben per One-Click – ein unerfüllter Traum

Dieser eine Fingertipp reicht und das Talent importiert die Inhalte aus seinem LinkedIn- oder Xing-Profil in die Bewerberdatenbank des Arbeitgebers. Fertig ist die One-Click-Bewerbung. Der Bewerber muss nicht lange warten und erhält eine gut gelaunte Rückmeldung: Die Einladung zum Jobinterview.

Exakt das verstehen Bewerber und Talente unter einer perfekten Candidate Experience. Die Realität sieht allerdings meist anders aus:

  • Stellenanzeigen sind nicht im responsiven Design verfügbar und machen insbesondere mobilen Bewerbern das Leben schwer: Sie müssen auf den Mini-Displays ihrer Smartphones mühsam hin- und herwischen, um Texte lesen zu können.
  • Statt authentischer Einblicke ins Unternehmen dank Bildern und Videos stößt der Bewerber häufig auf reinste Bleiwüsten, die kaum strukturiert und somit nur schwer lesbar sind.

Karriereseite: Ein nicht-responsives Trauerspiel

Ein ähnliches Trauerspiel zeichnet sich auch auf den Karriereseiten vieler Unternehmen ab. Laut der Studie Recruiting Trends 2018 der Universität Bamberg bietet nur die Hälfte der Betriebe Bewerbern eine mobil optimierte Karriereseite.

Schlimmer noch: Oft sind die Karrierehomepages nicht einmal im Corporate Design gestaltet. Der Effekt: Die Karriereseite wirkt wie ein liebloses Anhängsel der Homepage und beinhaltet statt der von Talenten gewünschten weiterführenden Informationen zur Unternehmenskultur nur eine lieblose Linksammlung zu den ausgeschriebenen Vakanzen. Ganz ehrlich: Eine gute Candidate Experience sieht anders aus.

Bewerbung: Zu lang, zu kompliziert

Doch das Drama mit der schlechten Candidate Experience geht noch weiter. Statt sich wie im Eingangsbeispiel per One-Click-Bewerbung schnell und einfach bewerben zu können, sehen sich Talente, die sich trotz aller bisherigen Widrigkeiten nicht von einer Bewerbung abschrecken ließen, nach dem Klick auf den Bewerben-Button oft schwer ausfüllbaren Bewerbungsformularen mit Freitextfeldern gegenüber.

Das ist gerade für die wachsende Schar an mobilen Bewerbern ärgerlich. Sollen sie wirklich die gewünschten Informationen auf ihren winzigen Smartphone-Displays eintippen? Das tun viele nicht. Laut der Bewerbungsstudie des Jobportals Indeed haben 42 Prozent der Kandidaten schon einmal einen Bewerbungsprozess wegen einer schlechten Candidate Experience gestoppt – er war ihnen zu kompliziert.

HR Software: Helfer in der Not

Das müsste so aber nicht sein. Denn längst gibt es HR Software-Lösungen aus dem Bereich des Bewerbermanagements, die Unternehmen dabei helfen, die Candidate Experience ihrer Talente entscheidend zu verbessern. Übrigens wünschen sich laut der großen HR-Software-Vergleichsstudie 84 Prozent der Personaler aktuell Unterstützung durch eine Bewerbermanagement-Software.

Aus gutem Grund: In den Tools ist zum Beispiel eine fertige Karriereseite hinterlegt, die via Schnittstelle schnell und einfach an die bestehende Homepage eines Unternehmens angebunden werden kann. Auch Templates für Stellenanzeigen sind hinterlegt – fix und fertig wie die Karrierehomepage im responsiven Design und individuell auf die hauseigene CI anpassbar. Es besteht jeweils auch die Möglichkeit, Bilder oder Videos zu implementieren.

Ebenso ermöglichen Bewerbermanagementsysteme Kandidaten eine sehr unkomplizierte Möglichkeit, sich zu bewerben. In der Regel über die bereits mehrfach genannte One-Click-Bewerbung. Es gibt aber auch die Chance, sich via Chatbot zu bewerben. Dann fragt der Bot in einem Dialogfeld die wichtigsten Informationen des Kandidaten ab und übermittelt diese dem Recruiter.

Mobile Bewerbung: Kein Hexenwerk!

Beide Bewerbungsformate lassen sich schnell und einfach und vor allem mobil erledigen. Sie bilden eine gute Ergänzung zur Formularbewerbung, die ebenfalls eingebunden werden kann. Diese ausführlichere Variante wird eher von Talenten genutzt, die am Laptop sitzen.

Der Unterschied: Während Talente bei der One-Click-Variante oder der Bewerbung per Chatbot eher rudimentäre Informationen als ersten Lead schicken, dem der Recruiter nachgehen kann, übermitteln sie bei der Formular-Bewerbung ihre vollständigen Unterlagen. Genau das macht eine gute Candidate Experience aus: Kandidaten die Wahl zu lassen, wie sie sich bewerben wollen.

Candidate Experience: Die richtige Kommunikation mit dem Bewerber

Auch auf die Art und Weise, wie das Unternehmen mit dem Kandidaten kommuniziert, kommt es an. Gerade die begehrten jungen Talente der Generationen Y und Z sind andauernd „on“ und kommunizieren rund um die Uhr.

Das erwarten sie auch vom Arbeitgeber. Auch hier helfen moderne Bewerbermanagement-Systeme. Mit ihnen kann die Kommunikation mit dem einzelnen Talent gesteuert werden: Individuell anpassbare E-Mail-Vorlagen ermöglichen zum Beispiel eine rasche Einladung zum ersten Kennenlernen oder den Versand von Absagen. Auf gleichem Weg kann jedes Talent regelmäßig mit Statusupdates zum Stand der Dinge versorgt werden.

Schnelle Vorauswahl der Bewerber

Und noch etwas ist in punkto Candidate Experience entscheidend: Das Tempo. „Das mobile Zeitalter bringt eine gewisse Ungeduld mit sich. Wer innerhalb von Stunden eine frische Lebensmittellieferung bekommt, der wartet nur ungern zwei Wochen auf eine Rückmeldung zu seiner Bewerbung“, sagt Professor Tim Weitzel von der Universität Bamberg, Leiter der Studie Recuiting Trends.

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Arbeitgeber, die Bewerbungen schnell bearbeiten, sind bei Talenten also klar im Vorteil. Auch hierbei hilft eine Bewerbermanagementsoftware. Mittels Matching-Algorithmen beschleunigt sie die Vorauswahl von Bewerbern: Die für eine Stelle gesuchten Skills werden automatisch gegen die vorhandenen Talente eines Bewerbers abgeglichen.

Das Ergebnis lässt sich auf Knopfdruck mit den Fachbereichen teilen und die Verantwortlichen bewerten im System die Bewerber. Das erspart Meetings und Absprachen und ermöglicht eine schnelle Rückmeldung beim Kandidaten. Ergo: Bewerbermanagement gut, Candidate Experience gut. (Foto: Fotolia.com)

 


 

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Über den Autor

Sonja Dietz

Sonja Dietz, Jahrgang 1977, ist Journalistin und Social-Media-Redakteurin. Die studierte Germanistin verfügt über eine vertiefte Expertise im Bereich Human Ressources. Sie erstellt Fachartikel, entwickelt Strategien zum zielgruppengerechten Aufbau firmeneigener Social Media-Kanäle und befüllt diese mit passgenauem Content. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt.

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