Videos im Recruiting: An diesem Trend kommt keiner vorbei

Videos im Recruiting: An diesem Trend kommt keiner vorbei

Im Marketing haben sich Videos längst etabliert. Hier sind sie ein Trigger für eine höhere Konversionsrate und mehr Umsatz. Dieser Trend ist auch auf das Recruiting übertragbar. Videos im Recruiting sorgen für mehr Bewerber und sind dank moderner HR Software Lösungen sehr einfach in die hauseigene Personalbeschaffung einbindbar.

Wer wartet, verliert

Bei diesem Trend gilt: Wer wartet, verliert. Die Zahlen sind eindeutig. Unternehmen, die Videos in ihrem Marketing einsetzen, erzielen erheblich höhere Gewinne als Dienstleister, die darauf verzichten. Das sind die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie von Facebook und der Gfk.

Die Erkenntnisse im Überblick:

  • Videoanzeigen sorgen im Handel für eine starke Umsatzsteigerung: In vier von fünf Fällen konnte eine signifikante Steigerung der Kaufwahrscheinlichkeit durch Videokampagnen von bis zu 10 Prozent nachgewiesen werden.
  • Videoanzeigen sind effizient: In vier von fünf Fällen generierten Videokampagnen einen positiven Return-on-Investment.

Warum Videos im Recruiting immer wichtiger werden

Jetzt fragen Sie sich sicher: Die Studie gilt doch für den Handel – was habe ich als Personalverwantwortlicher damit zu tun? Sehr viel! Denn Video Marketing wäre nicht der erste Trend, der sich eins zu eins vom Marketing auf das Personalmarketing übertragen ließe.

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Warum das so naheliegend ist: Vor allem die im Recruiting so heiß begehrten jungen Generationen Y bis Z lassen sich stark über Video Content begeistern. In den entsprechenden Altersgruppen ist Video Content extrem angesagt.

Der Report „The Future of Content Marketing“ von HubSpot zeigt: Das Verlangen nach Videos steigt und steigt:

  • 71 Prozent der internationalen Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie online mehr Videos konsumieren als noch vor zwei Jahren.
  • 53 Prozent der Befragten gaben an, dass Sie sich mehr Videoinhalte wünschen. Das Verlangen nach audiovisuellen Inhalten ist damit innerhalb eines Jahres um zehn Prozentpunkte gestiegen.
  • Das betrifft vor allem jüngere Verbraucher zwischen 18 und 24 Jahren: Von Ihnen wünschen sich rund zwei Drittel (65 Prozent) noch mehr Videos.
  • Und auch wenn es um Inhalte von Unternehmen geht, wollen mehr als die Hälfte (54 Prozent) aller Befragten Videos im Allgemeinen und 34 Prozent vor allem Social-Media-Videos sehen.

Warum die Ypsiloner Videos im Recruiting so mögen

Für Arbeitgeber, die auf Videos im Recruiting setzen, stehen die Zeichen also gut: Sie können mehr als andere bei Bewerbern punkten. Aber wie erklärt sich die steigende Beliebtheit von Video Content?

Dafür gibt es viele Gründe. Diese zum Beispiel:

  1. Videos sind mehrdimensional – sie bestehen aus bewegten Bildern, Ton und Musik. Diese Verquickung ermöglicht es, selbst komplexe Information in möglichst kurzer Zeit aufzunehmen, da sie parallel vermittelt werden. Und das ist in unserer schnelllebigen Zeit besonders wichtig: Weil auf uns alle immer mehr Informationen in immer kürzerer Zeit einprasseln, bedarf es Formaten, die eine große Aussagekraft haben.
  2. Hinzu kommt: Musik, Mimik, Gestik, Tonlagen oder bestimmte Farben vermitteln nicht nur Fakten. Sie lösen auch verschiedene Emotionen aus. Und Emotionen sind wie Kleber für das Gedächtnis: Inhalte, die wir mit Freude, Trauer, Angst oder Wut verbinden, haften länger in unseren grauen Zellen.

Wie lassen sich Videos im Recruiting einsetzen?

Im Personalmarketing lassen sich Videos in den verschiedensten Szenarien einsetzen: Auf den Fanpages in den Sozialen Medien, auf der Karriereseite innerhalb des benutzten Bewerbermanagementsystems, in Stellenanzeigen und, und, und. Die Kurzfilme lassen sich auf all diesen Kanälen und Medien leicht einbetten.

Aber stehen Recruiter damit nicht vor einem Problem? Immerhin ist die Erstellung von Videocontent aufwändig und teuer. Keine Sorge! Auch hierfür gibt es inzwischen Lösungen. Es gibt nämlich Apps, mit denen sich Recruiting Videos mit hoher Professionalität im Handumdrehen selbst aufnehmen lassen.

Recruiting Video selbst drehen – das geht!

Das Prinzip:

  • Skript mit den Botschaften erstellen, die für die Zielgruppe relevant sind und in die App hochladen.
  • Smartphone auf einem Stativ positionieren und am besten eine externe Lichtquelle anschalten. Dann den Aufnahme-Knopf drücken und über den In-App-Teleprompter den eigenen Text ablesen.
  • Video direkt in der App schneiden, Beschriftungen, Logo und Titelbild hinzufügen. Fertig.

Tipp: suchen Sie im Google Play Store oder im Apple Store  einfach mal nach einer Video App mit „In-App-Teleprompter“. Sie werden schnell sehen: Die Bandbreite an Möglichkeiten ist riesig.

Authentizität ist alles

Aber Hand aufs Herz: Kommen solche selbstgedrehten Videos wirklich bei der Zielgruppe an? Ja! Denn sie vermitteln einen Arbeitgeber genau so, wie er wirklich ist. Und das ist es, worauf es Bewerbern ankommt: Authentizität.

Kandidaten wollen sich in einem Recruiting Video über einen möglichen Job informieren und erwarten keine Special Effects. Sie wollen das Umfeld kennenlernen und sehen, wie es im Unternehmen zugeht und wie die Kollegen ticken. Da verzeihen sie auch mal die ein oder andere Ungenauigkeit beim Schnitt oder den ein oder anderen Wackler.

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Diese sind junge Bewerber ohnehin von den Videos gewöhnt, die sie Tag für Tag auf YouTube sehen. Ihnen kommt es nicht auf den perfekten Schnitt an, sondern dass ein Arbeitgeber sympathisch herüberkommt und mit attraktiven Mehrwerten aufwartet.

Tipp: Vielleicht findet sich ja im Unternehmen auch ein Mitarbeiter, der sich in seiner Freizeit mit Videoschnitt befasst und Ihren Aufnahmen den letzten Schliff geben kann. Also: Nur Mut! Werden Sie zum Broadcaster.

Sie wollen sich über die Möglichkeiten informieren, die Ihnen eine HR Software abgesehen von einer modernen Karrierehomepage, in die Recruiting Videos eingebettet werden können, bietet? Wir beraten Sie gerne! Nehmen Sie Kontakt auf. 

Über den Autor

Sonja Dietz

Sonja Dietz, Jahrgang 1977, ist Journalistin und Social-Media-Redakteurin. Die studierte Germanistin verfügt über eine vertiefte Expertise im Bereich Human Ressources. Sie erstellt Fachartikel, entwickelt Strategien zum zielgruppengerechten Aufbau firmeneigener Social Media-Kanäle und befüllt diese mit passgenauem Content. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt.

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