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Google for Jobs: Mehr Reichweite für Stellenanzeigen

Google for Jobs: Mehr Reichweite für Stellenanzeigen

Google testet seinen neuen Service Google for Jobs derzeit in Deutschland. Ein genauer Launchtermin steht zwar noch nicht fest, aber es dürfte nicht mehr lange dauern, bis Jobsuchende Stellenanzeigen leichter über Google auffinden können. Genau darauf zielt das neue Angebot ab. So mancher Karrierewebseite, auf der Vakanzen geschaltet sind, dürfte das einen wahren Reichweitenboost bescheren. Allerdings sind ein paar Punkte zu beachten.

Was ist Google for Jobs 

Den Service Google for Jobs oder Google Job Search Experience gibt es seit rund zwei Jahren in den Vereinigten Staaten und in Kanada. Schon lange ist bekannt, dass der Suchmaschinengigant denn Rollout auch für Europa plant. Deutschland gehört zu den ersten Ländern, die von der neuen Jobsuche profitieren.

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Wer künftig über die Suchmaschine nach einem Job sucht, bekommt Stellenanzeigen in einem extra Kasten angezeigt. Der enorme Vorteil: Stellenanzeigen vermischen sich nicht mehr mit anderen Einträgen, die den Suchbegriff ebenfalls enthalten.

Spannend dabei ist: Google berücksichtigt nicht nur Vakanzen, die auf kommerziellen Jobbörsen wie Monster oder Stepstone geschaltet sind, sondern auch die, die auf einer Karrierewebseite gelistet sind. Für Arbeitgeber, die über eine gut gepflegte Karrierehomepage verfügen, dürfte Google for Jobs ein spürbares Plus an Zugriffen bescheren.

Welche Mehrwerte bietet der neue Google Service Arbeitgebern?

Google for Jobs ist im Umkehrschluss also nicht nur für Talente, sondern auch für Unternehmen interessant, die nach Kandidaten suchen. Und das betrifft in Zeiten des Fachkräftemangels so ziemlich jedes Unternehmen- Allerdings müssen Arbeitgeber bei ihren Stellenanzeigen, die sie über ihr Bewerbermanagementsystem auf ihrer Karriereseite schalten, einige Anpassungen vornehmen.

Google hat als Suchmaschine verschiedene Voraussetzungen festgelegt, die eine Stellenanzeige erfüllen muss, um perfekt gefunden und in dem neuen Kasten gelistet zu werden.

Das betrifft zum Beispiel Angaben zu:

  • Unternehmen
  • Standort
  • Stellentitel
  • Beschreibung von Aufgaben und Anforderungen
  • Beschreibung von Arbeitgeberangeboten
  • Bewerbungsweg
  • Kontaktmöglichkeiten

Diese Informationen sollten so vollständig wie möglich und so ausführlich wie nötig sein.

Wie halten es Arbeitgeber mit der Candidate Journey?

Das Besondere: Google prüft nicht nur, ob ein Arbeitgeber alle relevanten Angaben in seiner Stellenanzeige hinterlegt hat. Die Suchmaschine testet auch, ob eine Vakanz taugt, die Candidate Journey zu optimieren. Zum Beispiel, ob mobilen Bewerbern auch eine mobiltaugliche Art zur Verfügung steht, sich zu bewerben.

Infrage kommt etwa die One Click Bewerbung, mit der die Profildaten aus einem Businessnetzwerk mit einem Klick in das Bewerbermanagementsystem des Arbeitgebers importiert wird. Alternativ bietet sich eine schnelle Bewerbung per Chatbot oder per CV-Upload im PDF-Format an.

Macht der Arbeitgeber Gehaltsangaben in der Stellenanzeige?

Relevant ist außerdem, wie detailliert der Arbeitgeber potenzielle Bewerberfragen schon in der Stellenanzeige beantwortet. Macht er zum Beispiel Angaben zum Gehalt oder nicht? Das sind ein paar von vielen Kriterien, die darüber entscheiden, ob eine Vakanz im Ranking weiter oben oder doch eher im unteren Drittel angezeigt wird.

Die gute Nachricht: Die meisten Anbieter von Applicant Tracking Systemen haben bereits auf die Anforderungen reagiert, die eine geschaltete Stellenanzeige für den neuen Service erfüllen muss. Innerhalb der Bewerbermanagementsysteme lassen sich die Anpassungen spielend leicht in den vorliegenden Stellenanzeigen Templates vornehmen.

HR Software Anbieter bieten Support

Wer sich als Anwender allerdings unsicher ist, ob er alles richtig gemacht hat – für den empfiehlt sich der Griff zum Telefon. Die meisten HR Software Lösungsanbieter bieten einen guten Support an und unterstützen gerne. Wer hingegen noch nach dem passenden System sucht, kann sich bei einem unabhängigen Vergleichsportal über die Vorzüge verschiedener Bewerbermanagementsysteme beraten lassen.

Aber Moment mal! Warum geht Google als Suchmaschine eigentlich diesen Weg und bietet Talenten den Service Google for Jobs an? Dass das Tech-Unternehmen aus dem Silicon Valley so handelt, ist im Grunde nur konsequent. Denn „Suchmaschinen und insbesondere Google haben in den letzten Jahren im Rahmen der Rekrutierung an Bedeutung gewonnen. Suchmaschinen sind (…) unter den Top-3- Kanälen, die von Kandidaten genutzt werden, um nach Stellenanzeigen zu suchen.“ Diese Erkenntnis geht aus der Studie Recruiting Trends 2019 der Universität Bamberg hervor. Laut dieser verwenden „46,0 Prozent der Kandidaten (…)  Google häufig, um nach offenen Stellenanzeigen zu suchen“.

Hohe Erwartungshaltung im Personalwesen

Im Personalwesen wird die Markteinführung von Google for Jobs auf jeden Fall seit Längerem mit Spannung erwartet, wie allein die folgende Auflistung einschlägiger HR-Blogs belegt:

Die Studie Recruiting Trends 2019 zeigt, dass bereits 40 Prozent der Top-1.000-Unternehmen von der Verwendung von „Google Job Search Experience“ gehört haben. Vier von zehn der Top-1.000-Unternehmen bewerten den neuen Service als sehr gut für die eigene Rekrutierung. In der IT-Branche sind es sogar acht von zehn Unternehmen.

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Allerdings hat nur etwa jedes zehnte Unternehmen die nötigen Vorkehrungen getroffen, damit die eigene Karrierewebsite von Google for Jobs optimal gelistet wird. Na, jetzt aber schnell!

 


 

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Über den Autor

Sonja Dietz

Sonja Dietz, Jahrgang 1977, ist Journalistin und Social-Media-Redakteurin. Die studierte Germanistin verfügt über eine vertiefte Expertise im Bereich Human Ressources. Sie erstellt Fachartikel, entwickelt Strategien zum zielgruppengerechten Aufbau firmeneigener Social Media-Kanäle und befüllt diese mit passgenauem Content. Ihr besonderes Interesse gilt dem Thema Digitalisierung der Arbeitswelt.

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